»» | Bücherecke & Links | Regionen in Brasilien | Brasilianische Küche |
Im Blickpunkt - Brasilien
Unter dieser Rubrik möchten wir für Sie ein Land bzw. eine Region besonders hervorheben und interessante Tipps und Hinweise hierzu geben. Heute stellen wir Brasilien in den Blickpunkt, da hier das Preis-/Leistungsverhältnis ausgesprochen günstig ist, und wir auf zahlreiche durchgeführte Gruppenreisen mit erprobten Routen und Programmvorschlägen zurückgreifen können.
Bücherecke - etwas zum „Einstimmen“ abseits der „Reiseführer“...
Brasilien, Brasilien
von Joao Ubaldo Ribeiro
Haus aus Himmel und Erde. Erzählungen der brasilianischen Urvölker
von Leonardo Boff
Brasilien von John Updike
Brasilien. Ein Land der Zukunft. Gesammelte Werke in Einzelbänden
von Stefan Zweig
Märchen und Mythen der brasilianischen Indianer
von Walde-Mar de Andrade e Silva
Dona Flor und ihre zwei Ehemänner
Herren des Strandes
Tieta
von Jorge Amado
Auf den Jakobsweg
Elf Minuten
Der Alchimist
Handbuch des Kriegers des Lichts
von Paulo Coelho
Wo warst du in der Nacht
Die Nachahnung der Rose
Nahe dem wilden Herzen
von Clarice Lispector
Märchen und Mythen der brasilianischen Indianer
von Walde-Mar de Andrade e Silva
Wunderschöne Geschichten wie: „Wie Sonne und Mond in die Welt kamen“, „Wie die neue Welt gefunden wurde“,“ Wie Guarana ein Getränk zum Wachhalten wurde“. Erzählungen der Kamairuras, der Caiapo und Txukaramae und der Maue Indianer.
Interessante Internet-Seiten
Botschaft und Fremdenverkehrsamt
Infos zu Brasilien - querbeet...
Brasilianische Tourismus-Seite
Zehn gute Gründe, um nach Brasilien zu reisen...
- Brasilien - Karneval: Explosion der Leidenschaft
- Brasilien - Minas Gerais: Schätze aus der Kolonialzeit
- Brasilien - von der Sonne verwöhnt
- Brasilien - tausende Kilometer Sandstrand an einer einmaligen Küste
- Brasilien - das Amazonasgebiet: die Lunge unserer Erde
- Brasilien - einzigartige Gastfreundschaft
- Brasilien - afrikanische Wurzeln in Salvador da Bahia de Todos os Santos
- Brasilien - Rio de Janeiro: Träumen an der Copacabana
- Brasilien - die weltgrößten Wasserfälle in Iguassu
- Brasilien - Land von ungeahnter Schönheit

Rio de Janeiro - Cidade Maravilhosa
Rio de Janeiro oder auch „Cidade Maravilhosa“ (wundervolle Stadt) wie die Einwohner sie liebevoll nennen, ist eine der schönsten Städte der Welt. Es ist ein einmaliges Erlebnis, auf dem Corcovado vor der Christus-Statue zu stehen, vom Zuckerhut aus die Metropole mit ihren traumhaften Buchten zu bestaunen, die Menschen, ihre Sprache, ihre Musik und Lebensfreude kennen zu lernen.
Regenwetter in Rio? Auch kein Problem! In der Stadt gibt es viele sehenswerte Museen. Das Museu de Arte Moderna beherbergt nicht nur die bedeutendste Sammlung moderner brasilianischer Kunst, es zeigt auch Werke von Künstlern wie Picasso, Andy Warhol und Le Corbusier. Die Gartenanlage rund um das Museum hat Burle Marx gestaltet. >> | Link zum Museum |

Das Museum für zeitgenössische Kunst (Museu de Arte Contemporânea) sieht aus wie ein Ufo und ist das Wahrzeichen von Rios Schwesterstadt Niteroi. Es wurde 1996 eingeweiht und präsentiert seither wechselnde Ausstellungen mit zeitgenössischer Kunst. In der Nähe des Museums (geöffnet Di. -So. 11h 18h), am Strand Icaraí, hat man einen grandiosen Blick auf das gegenüberliegende Rio. >> | Link zum Museum |
Costa Verde
Die Costa Verde verläuft südwestlich von Rio de Janeiro über 260 Kilometer bis an die Grenze des Bundesstaates Sao Paulo. Grüne Küste heißt sie, weil der Regenwald bis an den Atlantik reicht. Dieses Gebiet umfasst u.a. den Golf von Angra mit 270 Inseln und über 2.000 Stränden sowie die Stadt Paraty; es ist 1996 von der UNESCO zum Welt-Naturdenkmal erklärt worden.
Paratys Altstadt, weitgehend für den Verkehr gesperrt, besitzt eine fast vollständig erhaltene historische Architektur aus dem 17. Jahrhundert. Die Häuser sind alle weiß gestrichen mit bunten Fenster- und Türumrandungen. Die Straßen haben ein sehr unebenes Kopfsteinpflaster, das von Sklaven verlegt wurde.
Eines der weißgekalkten Landhäuser, die Villa Boa Vista, ist das Geburtshaus der Mutter von Thomas Mann, Julia Mann die hier die ersten sieben Jahre ihres Lebens verbrachte.
Heute umgibt die Gemeinde Paraty ein ausgedehntes Naturschutzgebiet, wovon zwei Drittel zum Nationalpark Serra da Bocaina gehören. Das Kleinstädtchen ist touristisch sehr wichtig wegen seiner Kolonialarchitektur, der Ausflugsmöglichkeiten in den Urwald der Mata Atlantica und zu den umliegenden Stränden, wie z. B. Trinidade oder Paraty Mirim.
Lencois -Tafelberge im Herzen Bahias
Lencois, eine gut erhaltene Kolonialstadt, ist ein historisches Denkmal und Hauptquartier der Chapada Diamantina.
Wanderungen über verwilderte Pfade entführen den Touristen in ein unbekanntes Paradies, welches ihm bei einem gewöhnlichen Programm verborgen bliebe.
Wegen seiner Lage in der herrlichen Natur wird das von Gebirgen und Wassern (Flüsse, Wasserfälle und Brunnen) umgebene Lencois gerne als Oase inmitten des Staates Bahia bezeichnet.
Bis zur Mitte dieses Jahrhunderts war Lencois eine sehr reiche Stadt wegen umfangreicher Diamantenvorkommen und eines florierenden Diamantenhandels. Heute ist es eine der besterhaltenen historischen Städte des Landes mit vielen Gebäuden, die im französischen Stil erbaut wurden. Auch das hohe Niveau der angebotenen kulturellen Veranstaltungen verdient Beachtung.
Bei einem Besuch (mindestens 2 Tage) stößt man in die Region des Serrano Flusses vor (Wanderung, ca. 1 km). Dort kann man in natürlichen Wasserbecken baden und die Schönheit des „Colored Sand Saloon“, der von Einheimischen als Werkstatt genutzt wird, bewundern.
Beliebt ist auch ein Ausflug nach Mucugezinho - einem schönen Ort, der von zahlreichen kleinen Wasserfällen und einer üppigen Flora umgeben ist. Wanderung entlang des Flussbetts bis zum fantastischen "Poco do Diabo" (Teufelsbrunnen) - einer imposanten schwarzen Lagune und gleichzeitig größter
Wasserfall der Region.

In Iraquara kann man zwei verschiedene Höhlenarten kennen lernen: Die "Gruta da Lapa Doce" mit einer wunderschönen Steinformation (Stalaktiten und Stalagmiten) und die "Gruta da Pratinha", eine bezaubernde Wasserhöhle mit dem "Pratinha Fluß", der in die Höhle hineinfließt. Der "Morro do Pai Inacio"(Vater Ignacio Hügel) kann bis zu seinem Gipfel besteigen werden.
Entlang des Weges dorthin hat man die Gelegenheit, die reichhaltige Flora mit ihren exotischen Pflanzen und wilden Orchideen zu betrachten. Vom Gipfel aus hat man den schönsten Ausblick auf die Tafelberge der Chapada Diamantina.
Cachoeira am Ufer des Rio Paraguacu
Über die historische Stadt Santo Amaro erreicht man die reizvolle Kleinstadt Cachoeira, am äußersten Ende der Allerheiligenbucht, ca. 120km nordwestlich von Salvador. Stadtverkehr ist in Cachoeira ein Fremdwort. Die schönen Sträßchen und Häuser mit den pastellfarbenen Fassaden lassen sich in zwei bis drei Stunden zu Fuß erkunden.
Die wichtigste Sehenswürdigkeit unter den vielen Kirchen und Bauten ist die barocke Igreja do Convento do Carmo. Nicht weit entfernt in der Region Reconcavo liegen alte, barocke Städtchen und Dörfer mitten der Tabakfelder. 1872 kam der junge Bremer Kaufmann Gerhard Dannemann zum erstenmal nach Brasilien und schaffte es, in wenigen Jahren zu einem der größten und angesehensten Tabakfabrikanten Bahias aufzusteigen.
Noch heute wird der Tabak nach den traditionellen Methoden gepflanzt und zu „Charutos“ (Zigarren) verarbeitet. Tabakmanufakturen können selbstverständlich besucht werden. Die alte Danemann Fabrik beherbergt heute ein Kulturzentrum.
Ouro Preto, wo die „Edelsteine“ herkommen
Zwei Jahrhunderte lang hatte man in Minas Gerais Gold gesucht, bis endlich die ersten „Goldklümpchen“ gefunden wurden. Der wichtigste Fundort nannte sich Vila Rica („Reiche Stadt“) und später Ouro Preto („Schwarzes Gold“).
Im Laufe der 18. Jh. übertrafen die brasilianischen Funde alle Erwartungen. Um sich den Steuereintreibern zu entziehen, wurden Stiftungen für kirchliche Zwecke gegründet. Dies brachte die wunderschöne Baukunst in Minas Gerais zur Blüte. In Ouro Preto, Sabara, Mariana, Diamantina, Congonhas, Tiradentes und Sao Joao del Rey wurden neben den Stolleneingängen Kirchen und Kapellen gebaut, die in dieser noch heute karge Berglandschaft wie Edelsteine strahlen.
Ouro Preto, ist aufgrund seiner kolonialen und barocken Architektur von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden. Die Stadt mit einmaligen Sehenswürdigkeiten wie die Praca Tiradentes mit dem Denkmal des Freiheitskämpfers, die Sao Francisco Kirche, die Nossa Senhora da Conceicao Kirche u.a. ist immer einen Abstecher wert.

Curitiba- Hauptstadt der Ökologie
Curitiba - der Name bedeutet „Viele Kiefernbäume“ in der Tupi-Sprache hat die ausgedehntesten Park- und Gartenanlagen Brasiliens. Ab 1870 wanderten viele Europäer vor allem Deutsche, Polen und Italiener nach Südbrasilien, die sich hauptsächlich mit der Landwirtschaft und dem traditionellen Handwerk beschäftigten.
In der Bucht von Paranagua liegt die gleichnamige Stadt im Bundesstaat Paraná, die Hauptversorgungs- und Verschiffungshafen Curitibas ist.
Eine schöne und abenteuerliche Eisenabahnverbindung verbindet Paranagua mit Curitiba. Diese Bahn wurde von Ferdinand de Lesseps konzipiert, dem Erbauer des Suez-Kanals. Die Bahnverbindung bewältigt einen Höhenunterschied von 1.000m auf einer Länge von ca. 80 km durch die „Serra do Mar“.
Paraná hat noch weitere Attraktionen zu bieten z.B. eine Küste mit herrlichen Stränden wie Pontal do Sul, Caiobá, Matinhos und Guaratuba - paradiesische Inseln wie Superagüi und Ilha do Mel, die Honiginsel.
Fit in Rio
Die Menschen in Rio de Janeiro sind bekannt für ihr Selbstbewusstsein und ihren Körperkult; "aber Schönheit kommt von Innen“. So ernährt sich der Carioca gesund und treibt sehr viel Sport.
Verschiedene Sportaktivitäten sind kostenlos möglich.
Frühmorgens joggen an der Copacabana entlang (km) oder einmal um die Laguna Rodrigo de Freitas (km).
Ein Beach-Volleyball Match am Strand von Ipanema.
Eine Wanderung durch den Nationalpark, die Floresta da Tijuca.
Oder Konditionstraining um die Wette am Aterro do Flamengo.

City of Samba
Die Eröffnung der „City of Samba“ in Rio de Janeiro bietet nun ganzjährig Karneval - nur 30 Minuten von der Copabana entfernt.
Die 14 der wichtigsten Samba-Schulen vermitteln den Besuchern ein echtes Karnevalsgefühl. Brasilianische Lebensart hautnah.
Der Besuch beginnt im „Karnevals Büro“, wo die Besucher von den Rhythmen der leichten Samba-Musik begeistert werden. Hier können Sie die einmaligen Kostüme von vorherigen Paraden bewundern. Sie erleben, wie ein Corso-Wagen gebaut wird, mit Liebe zum Detail.

Anschließend laufen Sie durch die verschiedenen Werkstätten und beobachten die Karnevalisten bei der Arbeit.
Jeden Donnerstag um 20:00h findet eine Folklore-Vorstellung statt. Öffnungszeiten: Täglich außer Dienstag.
Die Küche Bahias
Die Küche Bahias ist durch portugiesische Einwanderer der Kolonialzeit und afrikanische Sklaven beeinflusst. Viele der tropischen Spezialitäten aus Bahia werden mit Krabben, Fisch und Meeresfrüchten zubereitet, die mit Kokosmilch oder Palmöl, scharfen Soßen und Gewürzen verfeinert werden. Genauso wichtig sind Limettensaft und frisches Korianderkraut.
Die bahianische Küche wartet nur darauf entdeckt zu werden. Die berühmte „Moqueca de Peixe“, ein Fischeintopf mit Kokosmilch ist das beste Beispiel dafür. Erleben Sie die stolze Küche und die afrikanisch/brasilianische Mischung.
Unsere kulinarische Reise nach Salvador da Bahia nach dem Motto : “Zusammen einkaufen, zusammen kochen“.
Wir bieten u.a.
- Fachspezifische Betreuung vor Ort
- Kochkurse
- Zusammensetzung der Programme mit dem Fachmann
- Touristische Highlights zusätzlich
Muqueca de Peixe
Zutaten
6 Fischkoteletts a 200 g z.B. Rotbarsch
6 EL Limettensaft
2 EL Koriander, gemahlen
1 Bund Petersilie, glatt
2 Lorbeerblätter
1 Dose Kokosnussmilch
2 Paprikaschoten, rot
1 Dose Tomaten, geschält
2 Knoblauchzehe
2 EL Palmenöl
Salz
4 EL Olivenöl
250 g Krabben
Petersilie zum Garnieren
Rezept
Den Fisch in eine Schüssel geben und mit Limettensaft, Koriander,
Petersilie und Lorbeer würzen und zugedeckt kühl stellen.
Die Paprikaschoten putzen, waschen, in Stücke schneiden und zusammen mit den Tomaten in einem Topf zum Kochen bringen.
Zugedeckt bei milder Hitze 15-20 Minuten kochen, dann pürieren.
Den Knoblauch schälen und dazupressen. Die Kokosmilch dazugeben.
Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Den Fisch leicht salzen und kurz anbraten.
Die vorbereitete Sauce drübergießen und das Ganze zugedeckt 5-7 Minuten ziehen lassen. Krabben dazugeben. Guten Appetit!
Caipirinha
Zutaten pro Glas
1 - 1½ Limetten, 1 Löffel Rohrzucker (auf keinen Fall "braunen Zucker" verwenden, da sich dieser sehr schlecht auflöst, Rohrzucker erhalten Sie in Bioläden) , 6 cl Cachaça (Zuckerrohrschnaps), gestoßenes Eis.
Ihre Ansprechpartnerin
Andrea Trempel
Direktdurchwahl: 02642-2009-48
Fax: 02642-2009-38
Email: Andrea Trempel

»» | Zum Seitenanfang |
INTERCONTACT
Gesellschaft für Studien- und Begegnungsreisen mbH
In der Wässerscheid 49 - D-53424 Remagen
Email: INTERCONTACT - Gruppenreisen
