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Gothik, Barock und Jugendstil in Lothringen
Unweit der deutschen Grenze entfaltet Lothringen Naturliebhabern seine ganze Schönheit mit seinen Wäldern, Seen, den Vogesen und seinen regionalen Naturparks.
Die Städte Nancy und Metz mit ihren zahlreichen architektonischen und kulturellen Schätzen eignen sich hervorragend für Stadtspaziergänge und Besichtigungen auf den Spuren einer bewegten Vergangenheit.
Reiseroute
Metz - Nancy - Forbach - Bliesbruck - Neufchef - Veckring - Manderen - Luxemburg - Metz
Programmvorschlag
1. Tag Metz
Abreise vormittags nach Metz. Ankunft nachmittags in Ihrem Drei-Sterne-Hotel in Metz. Zimmerbezug - anschließend Begrüßungsimbiss: Kostprobe von landestypischen Produkten in den Markthallen.
Besichtigung des Stefansdoms von Metz. Zwischen 1220 und 1520 mit warmem, honigfarbenem „Jaumontstein“ erbaut - wie die meisten der Metzer Häuser und Gebäude - überragt seine imposante Silhouette die Stadt und bietet dem Betrachter herrliche Buntglaskirchenfenster, erschaffen von außergewöhnlichen Künstlern. Rückkehr zum Hotel und Abendessen
2. Tag: Nancy
Frühstücksbuffet im Hotel. Abfahrt nach Nancy. Stadtführung durch die Altstadt mit Besichtigung des ältesten Stadtteils, der um das herzogliche Kastell erbaut und im Mittelalter erweitert wurde, und anschließend eines weiteren Stadtteils aus dem 18. Jh.
Die sehenswerten mittelalterlichen Stadttore „Porte de la Craffe“ mit ihren Zwillingstürmen und „Porte de la Citadelle“ zeugen von der Qualität des städtischen Schutzwalls aus dem 16. Jh.
Der im 15. Jh. erbaute Herzogspalast war zunächst Residenz der Lothringer Herzöge, bis er dann im 18. Jh. von Herzog Leopold zugunsten des Schlosses von Lunéville aufgegeben wurde. Nach einer bewegten Geschichte wurde er 1850 zum Lothringischen Museum umfunktioniert. Sein bemerkenswertes Prunktor im gotischen Stil mit Renaissance-Elementen wurde vom Eingangstor des Schlosses von Blois beeinflusst.
Die Franziskanerkirche (Eglise des Cordeliers) wurde im 15. Jh. kurz nach der Schlacht um Nancy erbaut und ist Grabstätte der Herzöge von Lothringen. Sie birgt noch einige reichverzierte Grabmäler. Die Kapelle (ähnlich der Medici-Kapelle in Florenz) ist besonders sehenswert.
Einige Herrenhäuser aus dem 16. und 18. Jh. ergänzen das reiche Kulturerbe dieses Stadtviertels. Besonders erwähnenswert sind das Hôtel d’Haussonville und das Hôtel Ferraris.
Zwischen Alt- und Neustadt hat Stanislas Leszczynski eine außergewöhnliche Stadtanlage entwerfen lassen, die aus 3 Plätzen besteht:
- Der Place Stanislas ehemaliger Place Royale (Königsplatz) im Barockstil, dessen Goldgitter und majestätische Brunnen Nancy in der ganzen Welt berühmt gemacht haben.
- Der Place de la Carrière - ehemaliger Paradeplatz aus dem 16. Jh. -wurde im 18. Jh. umgebaut und an dessen Ende der Gouverneurspalast hinzugefügt.
- Der Place d’Alliance, der kleinste der 3 Plätze, ist mit einem bemerkenswerten Brunnen verziert, der dem von Bernini auf dem Platz Navone in Rom ähnelt.
1983 wurde das Ensemble von der UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbes gesetzt. Freizeit zum Mittagessen
Besichtigung des Jugendstilmuseums in Nancy
Das seit 1964 für das Publikum geöffnete Jugendstilmuseum zeigt eine Erneuerungsbewegung des Kunstgewerbes, die Europa und vor allem Lothringen Ende des 19. Jahrhunderts geprägt hat. Das Museum befindet sich im ehemaligen Landhaus von Eugène Corbin, Erbe der Luxuskaufhauskette „Magasins Réunis“, Mäzen und reicher Stifter einer sehr wertvollen Sammlung.
Das Gebäude, zwischen 1870 und 1925 in einem früher noch ländlichen Viertel gebaut, wurde mit einem Garten und einem privaten Aquarium versehen und erinnert somit an die Jahrhundertwende mit ihrer Sensibilität für die Natur.
Die Künstler der "Ecole de Nancy“, der Nancyer Jugendstilschule: Gallé, Majorelle, Vallin, Gruber, Prouvé, Daum ... sind hier mit ihren Schöpfungen aus Glas, Keramik, Holz, Leder und aus anderen Bereichen des Kunstgewerbes zu bewundern.
Auch die Gegenstände einiger Pariser Künstler, Carabin, Guimard, Selmersheim und Chaplet zeugen vom Jugendstil. Das Museum bietet keine strenge Rekonstruktion der Jahrhundertwende, sondern versucht durch die Atmosphäre diese Epoche wiederherzustellen.
Freizeit in Nancy. Rückfahrt nach Metz und Abendessen
3. Tag: Forbach und Bliesbruck
Frühstücksbuffet im Hotel. Abfahrt nach Petite Rosselle/Forbach
Besichtigung des neuen Museums "Mine, Musée du Carreau Wendel" in Petite Rosselle und der Ausstellung "Die sehr seltsame Geschichte des Carreau-Wendel-Parcours und „interaktive Ermittlung“ in der Mine
- Bergleute in Petite-Rosselle sind verschwunden!
- Lassen Sie sich von der jungen Leiterin des Labors der wissenschaftlichen Polizei über mehr als ein Jahrhundert zurück in die Vergangenheit führen und lösen Sie die seltsame Geschichte der verschwundenen Kohlebergleute.
- Auf dem Weg Ihrer Ermittlungen werden Sie ebenso informiert über das Leben der Bergleute, Wohnstil, Bevölkerung, Umgebung, Erziehung, Ernährung, Freizeit, Gesundheit, Religion…
Weiterfahrt nach Bliesbruck. Freizeit zum Mittagessen.
Besichtigung der Ausstellung " Von Pompeji nach Bliesbruck-Reinheim“, das Leben im römischen Europa.
Im europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim findet vom 1. Mai bis zum 30.
September 2007 die Ausstellung „Von Pompeji nach Bliesbruck-Reinheim“ - Das Leben im römischen Europa - statt. Sie entstand durch die gemeinsame Initiative des Generalrates des Départements Moselle und der „Soprintendenza Archeologica di Pompei.“ Rückfahrt nach Metz und Abendessen.
4. Tag: Lothringen und Luxemburg
Frühstücksbuffet. Abfahrt nach Neufchef , Veckring oder Manderen
Freilichtmuseum zum Thema Eisenerzbergbau in Lothringen und Führung durch einen 1 Kilometer langen Stollen, die einen Einblick in die Arbeit der Bergleute der lothringischen Eisenerzgruben von 1800 bis heute vermitteln und Besuch einer bemerkenswerten Dauerausstellung.
alternativ...
- Führung durch das Fort Hackenberg, eine der eindrucksvollsten Festungen der Maginot-Linie. In einem kleinen Elektrozug fahren Sie durch eine unterirdische Stadt, welche mehr als 1000 Personen aufnehmen konnte, unter einem 160 ha großen Waldgebiet gelegen.
- Führung durch die Burg Malbrouck in Manderen. Sie werden die mittelalterliche Burg entdecken, den Herzog von Malbrouck kennen lernen und die einzigartige Renovierung des Gebäudes erklärt bekommen. Eine Führung durch die neu gestalteten Räume wird zum Erlebnis der besonderen Art.
Weiterfahrt nach Luxemburg. Freizeit zum Mittagessen.
Führung durch die großherzogliche Hauptstadt (Bankenviertel, Viertel der europäischen Gemeinschaften, Stadtmauern, Kasematten...) Freizeit in Luxemburg. Rückkehr nach Metz und Abendessen
5. Tag: Metz und Heimfahrt
Frühstücksbuffet im Hotel. Stadtrundfahrt von Metz. Die Gartenstadt Metz zeigt sich in ihrer
ganzen Pracht aus vergangenen Jahrhunderten: Fassaden aus dem Mittelalter, Renaissance und Klassik, außergewöhnliche Bauwerke aus der deutschen Kaiserzeit im Bahnhofsviertel, die Zitadelle u.v.m.
Freizeit zum Mittagessen. Antritt der Heimreise.
Unterbringung
Hotel Du Theatre in Metz. 3*** Hotel in zentraler Lage. Empfohlen von: "Châteaux et Hôtels de France", "Châteaux Demeures de Tradition" und "Symboles de France".
Die Rezeption und Räumlichkeiten sind im Stil „Lothringen des 18. Jh.“ eingerichtet. Die Architektur stammt aus dem 17. Jh. Restaurant seit 1649. Trotz historischem Ambiente ist dieses Hotel modern und bequem ausgestattet mit z.B. Freibad, Sauna und Hamman.
Anreise
Entscheiden Sie sich für das Transportmittel Ihrer Wahl. Wir ermitteln für Sie den günstigsten Preis für Ihre Gruppe. Natürlich ist auch Eigenanreise möglich.
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Leistungen
- 4 Übernachtungen in einem 3Sterne-Hotel in Doppelzimmern mit Bad und WC oder Dusche und WC in Metz
- Halbpension (inkl. Frühstücksbuffet)
- Begrüßungsimbiss in den Markthallen von Metz
- Führung im Metzer Stefansdom
- Stadtführung durch die Altstadt von Nancy
- Eintrittskosten und Führung im Jugendstilmuseum in Nancy
- Eintrittskosten und Führung im Museum „Mine Carreau Wendel“
- Eintrittskosten und Führung in der Ausstellung „Von Pompeji nach Bliesbruck“
- Eintrittskosten und Führung zum Thema Eisenerzbergbau in Lothringen in Neufchef oder Eintrittskosten und Führung im Fort Hackenberg oder durch die Burg Malbrouck ( je nach Wahl)
- Stadtführung in Luxemburg
- Stadtführung in Metz
- Ortsteuer (taxe du séjour)
- Freiplatz im Einzelzimmer für Ihren Reiseleiter
- Insolvenzversicherung/Sicherheitsgarantie
- Service-Informationsmaterial für den Leiter der Gruppe
- Kostenlose Stornierung der Gruppe bis 60 Tage vor Abreise möglich
Preisbeispiel
bei mind. 30 Teilnehmern ab € 329,- pro Person im Doppelzimmer
Ihr Ansprechpartnerin
Freya Haller
Direktdurchwahl: 02642-2009-37
Fax: 02642-2009-38
Email: Freya Haller
Ihre persönliche Reiseplanung
Bitte nehmen Sie das oben aufgeführte Reiseprogramm als Basis und senden Sie uns Ihre Wünsche und Ergänzungen oder rufen Sie uns an.
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INTERCONTACT
Gesellschaft für Studien- und Begegnungsreisen mbH
In der Wässerscheid 49 - D-53424 Remagen
Email: INTERCONTACT - Gruppenreisen
