Die zwei Gesichter Chinas

China mit Taiwan | 20 Tage Gruppenreise

Diese Kombination findet sich in kaum einem Reiseprospekt. Auf den Spuren der Geschichte begegnen wir einem Konflikt zwischen der kommunistischen Volksrepublik und der nationalistischen Regierung Taiwans. Der Kommunist Mao Zedong und der Parteichef der chinesischen Nationalisten, Chiang Kaishek, waren erbitterte Rivalen. Beide nahmen für sich in Anspruch, rechtmäßige Präsidenten Chinas zu sein. Der eine regierte auf der Insel Taiwan, der andere hatte den Regierungssitz in Beijing. Die heutige Sprachregelung ist seit 1992 ein diplomatischer Kompromiss. Beide Seiten betonen: Es gibt nur ein China. Tatsächlich gibt es viel Verbindendes. Dazu gehört neben dem Lebensgefühl, der Religiosität und der Esskultur insbesondere die bemerkenswerte Fülle an Landschaftsformen. Unsere Reise führt zu mächtigen, mit Kiefern und Zypressen bewachsenen Bergen und durch tiefe Schluchten. Wir werden Palmenstrände mit blendend weißem Sand entdecken und Menschen begegnen, die ihre Vergangenheit bewahren und sich doch ganz der Moderne verschrieben haben. Vorgesehen sind u.a. eine Übernachtung im Bereich des buddhistischen Fo Guang Shan-Tempels auf Taiwan. Unterwegs sind wir in Schnellzügen, Bussen und auf Bambusflößen und immer wieder zu Fuß.

Reiseprogramm

Die zwei Gesichter Chinas

China mit Taiwan | 20 Tage Gruppenreise

Diese Kombination findet sich in kaum einem Reiseprospekt. Auf den Spuren der Geschichte begegnen wir einem Konflikt zwischen der kommunistischen Volksrepublik und der nationalistischen Regierung Taiwans. Der Kommunist Mao Zedong und der Parteichef der chinesischen Nationalisten, Chiang Kaishek, waren erbitterte Rivalen. Beide nahmen für sich in Anspruch, rechtmäßige Präsidenten Chinas zu sein. Der eine regierte auf der Insel Taiwan, der andere hatte den Regierungssitz in Beijing. Die heutige Sprachregelung ist seit 1992 ein diplomatischer Kompromiss. Beide Seiten betonen: Es gibt nur ein China. Tatsächlich gibt es viel Verbindendes. Dazu gehört neben dem Lebensgefühl, der Religiosität und der Esskultur insbesondere die bemerkenswerte Fülle an Landschaftsformen. Unsere Reise führt zu mächtigen, mit Kiefern und Zypressen bewachsenen Bergen und durch tiefe Schluchten. Wir werden Palmenstrände mit blendend weißem Sand entdecken und Menschen begegnen, die ihre Vergangenheit bewahren und sich doch ganz der Moderne verschrieben haben. Vorgesehen sind u.a. eine Übernachtung im Bereich des buddhistischen Fo Guang Shan-Tempels auf Taiwan. Unterwegs sind wir in Schnellzügen, Bussen und auf Bambusflößen und immer wieder zu Fuß.

1. Tag (Mo., 15.10.2018): Frankfurt – Taipeh

Linienflug mit Air China ab Frankfurt (ca. 14:00 Uhr) über Peking nach Taipeh. 

2. Tag (Di., 16.10.2018): Taipeh

Ankunft am Vormittag (ca. 11:45 Uhr); Abholung und Transfer zum Hotel; Check-in und Pause. Stadtrundfahrt: Chiang-Kai-shek-Memorial; Märtyrer-Schrein; Longshan Tempel; Nachtmarkt mit Imbiss bzw. kleinem Abendessen (auf eigene Kosten).
Wir lernen eine moderne Metropole kennen, eine Stadt der Gegensätze, die sich in stetigem Wandel befindet: Hochhäuser ragen in den Himmel, nicht weit entfernt ziehen sich baumbestandene Boulevards hin, tauchen kleine Gassen in gemütliche alte Viertel mit Tempeln und Nachtmärkten ein. Moderne Einkaufszentren konkurrieren mit urigen kleinen Läden und rund um die Uhr geöffneten Geschäften. Nach dem Transfer zum Hotel beginnen wir eine Besichtigungsrundfahrt und lernen die Chiang-Kai-shek-Gedächtnishalle kennen. Ein im Stile der Ming-Dynastie gebautes gewaltiges Ehrentor am Platz der Freiheit eröffnet den Blick auf die Gedenkstätte jenes Mannes, der über Jahrzehnte das Schicksal Taiwans bestimmte. Der Friedenspark, ein weiterer Besichtigungspunkt, ist dem Andenken an die Opfer des Aufstands zum 28. Februar 1947 gewidmet. Über 10.000 Menschen verloren an diesem Tag ihr Leben. Das hat zu einem grundlegenden Konflikt im Verhältnis zwischen den Menschen auf dem Festland und der Insel geführt. Wenn es die Zeit erlaubt, besuchen wir den Longshan-Tempel. In der zentralen Halle wird die Göttin Guanyin verehrt, in der hinteren Halle Mazu und andere Gottheiten. Der Besucher erlebt hier eine Tempel-Atmosphäre wie aus dem Bilderbuch. Was wäre Taipeh ohne den Besuch eines Nacht-Marktes? Gerade hier entfaltet die taiwanische Küche ihre immense Vielfalt und Kreativität.

Übernachtung in Taipeh. (Vorgesehene Unterbringung: Fushin Hotel No. 2)

3. Tag (Mi., 17.10.2018): Taipeh – Sonne-Mond-See

Vormittags Palast-Museum; mittags Fahrt mit dem Bus zum Sonne-Mond-See; Besuch des Wenwu-Tempels und Bootsfahrt zur Ci-En-Pagode (F, A)
Am Vormittag besuchen wir das Palast Museum. Später führt uns die Reise zum Sonne Mond-See. Er wird so genannt, weil seine Form den chinesischen Schriftzeichen für Sonne und Mond ähnelt. Der See ist von dicht bewaldeten grünen Berghängen umgeben – eine Szenerie, die einem chinesischen Landschaftsbild entsprungen sein könnte. Einen wunderbaren Blick auf den Sonne-Mond-See kann man vom Wenwu-Tempel aus genießen. Er thront stolz auf drei ansteigenden Ebenen direkt am Hang. Im unteren Stockwerk befinden sich die Schreine der Kriegergottheiten Guangong und Yue Fei aus der Song-Dynastie. Ein Saal weiter oben ist Konfuzius gewidmet; die luftige Höhe symbolisiert die Macht des Wissens über das Wesen des Krieges. Darauf begeben wir uns zu einem Besuch der Ci-En-Pagode, die „Pagode der kindlichen Tugend“, welche Chiang Kai-shek für seine Mutter errichten ließ. Zum Abschluss wollen wir den Sonnenuntergang beobachten, dessen Anblick wir nicht mehr so schnell vergessen werden.

Übernachtung am Sonne-Mond-See. (Vorgesehenes Hotel: Cheng Pao Hotel)

4. Tag (Do., 18.10.2018): Sonne-Mond-See – Tainan – Fo Guang Shan

Tehua-Dorf; Tse-en-Pagode; Fahrt nach Tainan, Besichtigung des Koxinga Schreins, Chihkan Lou; Chi Mei Museum; Weiterfahrt zum Fo Guang Shan Kloster (F, A)
Am Anfang des heutigen Tages steht ein Besuch in Ita Thao, auch als Tehua-Dorf bekannt, an. Es ist die älteste Siedlung des Stammes der Thao. Dieses Ureinwohnervolk hat seinen Ursprung in der Region Alishan. Weiter geht es nach Tainan, der ehemaligen Inselhauptstadt. Sie ist ganz anders als das geschäftige und umtriebige Taipeh, eher gemächlich und voll historischer Stätten und Tempel. Dort begegnen wir einem anderen Kapitel der Geschichte Taiwans: Der Koxinga-Schrein erinnert an Jheng Chenggong, den Befreier Taiwans von der niederländischen Kolonialherrschaft. Bedeutende Tempel sind unter anderem der Konfuzius-Tempel aus dem Jahre 1665, der Kuanti-Tempel, in dem Beamte der Qing-Dynastie feierliche Riten zu Ehren des Kriegsgottes abhielten - sowie der Wufei-Tempel, der den fünf Konkubinen gewidmet ist, die lieber mit ihrem Prinzen sterben wollten, als sich den neuen Machthabern zu ergeben. Unsere Fahrt führt uns anschließend in das größte buddhistische Zentrum Taiwans. Der Orden hat sich als Wohlfahrtsorganisation international verbreitet. Attraktionen im Kloster sind der 36 Meter hohe Buddha und der „Weg der 1.000 Buddhas“.

Übernachtung in Fo Guang Shan. (Vorgesehene Unterbringung: Ma Bamboo Garden Inn)

5. Tag (Fr., 19.10.2018): Fo Guang Shan – Kaohsiung – Kenting – Taitung

Morgenzeremonie im Fo Guang Shan-Tempel; Mittagessen im Tempel; Fahrt zum Kenting-Nationalpark; Zeit für eine kurze Wanderung; Weiterfahrt nach Taitung (F, M, A)
Früh werden wir geweckt und haben die Möglichkeit, die Morgenzeremonie im Fo Guang Shan-Tempel (voraussichtlich von 05:40 Uhr bis 06:20 Uhr) mitzuerleben, bevor wir nach dem Mittagessen zum Kenting-Nationalpark aufbrechen. Tropenwälder, Korallenfelsformationen, Höhlen markieren unseren Wanderweg zur magischen Feen-Höhle und hinauf auf einen Aussichtspunkt über dem kleinen Naturparadies.

Übernachtung in Taitung. (Vorgesehenes Hotel: F Hotel Chihpen)

6. Tag (Sa., 20.10.2018): Taitung – Taroko – Taipeh

Fahrt zur Taroko-Schlucht; Fahrt durch den Neun-Kurven-Tunnel; Ci Mu Brücke; Schwalben-Grotte; Tempel des Ewigen Frühlings (F, A)
Der heutige Tag führt uns in die Taroko-Schlucht. Sie beeindruckt selbst weit gereiste Besucher. Die tiefen Marmorschluchten, reißenden Gewässer und hoch aufragende Klippen gehören zu den großen Naturwundern der Erde. Die Hauptroute verläuft am Fuß der Schlucht und führt an den meisten Sehenswürdigkeiten vorbei: Neun-Kurven Tunnel, Ci Mu Brücke, Schwalben-Grotte, Tempel des Ewigen Frühlings. Kurze Wanderungen bringen uns diese Wunderwelt näher. Am Abend treffen wir wieder in Taipeh ein.

Übernachtung in Taipeh. (Vorgesehene Unterbringung: Fushin Hotel No. 2)

7. Tag (So., 21.10.2018): Taipeh – Kinmen – Xiamen

Transfer zum Flughafen; Flug nach Kinmen; Inselrundfahrt; Transfer zur Fähre; Fährüberfahrt nach Xiamen; in Xiamen Abholung und Transfer zum Hotel (F, A)
Heute führt uns die Reise im Flugzeug auf eine der skurrilsten Inseln in Fernost. Die Kinmen-Inseln liegen nur zwei Kilometer vor der Küste Chinas, gehören aber zum weit entfernten Taiwan. Jahrzehntelang wurden sie vom chinesischen Festland aus bombardiert. Heute werden aus dem Stahl der Geschosse Küchenmesser geschmiedet. Die landschaftlich reizvollen Inseln mit ihren zahlreichen Häusern im typischen Fujian-Stil zeigen heute noch Spuren des Krieges. Die gesamte Insel ist von unterirdischen Kanälen und Tunneln durchzogen, die teilweise besichtigt werden können. In diesen Kanälen hatte die nationalchinesische Armee ihre Boote versteckt gehalten, die einen Angriff Chinas abwehren sollten. Im Zentrum der Hauptinsel wurde unterirdisch ein komplett ausgestattetes Krankenhaus gebaut. In Sichtweite liegt die Zwei-Millionen-Metropole Xiamen auf dem chinesischen Festland, das wir mit der Fähre erreichen.

Übernachtung in Xiamen. (Vorgesehenes Hotel: Xiamen Plaza Hotel)

8. Tag (Mo., 22.10.2018): Xiamen – Nanjing – Yongding

Fahrt nach Nanjing; Besuch der Nanjing Tulous (Runddörfer); Weiterfahrt nach Yongding; Besuch weiterer Tulous (F, A)
Tulou sind große, runde oder viereckige Lehmhäuser. Die meisten davon wurden traditionell von den Hakka im Südosten Chinas gebaut. Die Tulou bestehen aus dicken Außenmauern aus Lehm oder Stein, inneren Wohneinheiten aus Holz sowie einem großen Innenhof. Die Lehmhäuser sind meistens drei bis fünfstöckig und beherbergen 200 bis zu 800 Personen. Die Tulou besitzen einzigartige Eigenschaften wie Schutz vor feindlichen Angriffen, Feuer und Erdbeben sowie Wärmedämmung und Durchlüftung. Die Lehmhäuser mit dunklen Ziegeldächern und überhängenden Traufen haben nur einen einzigen Eingang und keine Fenster nach außen im unteren Teil der Außenmauer. Entgegen dem schlichten äußeren Aussehen sind die Tulou im Inneren oft reich dekoriert. Neben den runden und viereckigen Tulou gibt es auch Reihenhäuser und mehrstöckige Häuser sowie „Hängende Häuser“ der Hakka.

Übernachtung in Yongding. (Vorgesehenes Hotel: Yuanlouyuan Inn)

9. Tag (Di., 23.10.2018): Yongding – Xiamen

Wanderung; Rückfahrt nach Xiamen; Besichtigung Nanputuo-Tempel (F, A)
Der Stadtbezirk ist bekannt durch die Hakka-Festungshäuser. Es handelt sich dabei um Rundbauten aus zwei oder mehr konzentrischen Kreisen. Die Wände bestehen aus einer Mischung aus Erde, Kalk, gekochtem Klebreis und braunem Zucker mit Holzstreifen und Bambus als Rahmen. Sie wurden gebaut, um starken Winden, Erdbeben und Feinden zu widerstehen. Das Gebirgsdorf mit seinen besonderen Hausbauten ist einzigartig in der Welt. Der Baukomplex in Yongding zeichnet sich durch seine lange Geschichte und die riesigen Ausmaße aus. Er besteht aus zahlreichen runden und viereckigen Bauten mit jeweils etwa 360 bis 400 Räumen. Anfangs wurden nur Rundtürme gebaut. Später kamen die quadratischen Türme hinzu. Sie wurden aus Stampflehm errichtet und hatten bis zu fünf Stockwerke. Innen bestanden die Gebäude aus einem konzentrischen Ring aus niedrigeren Gebäuden und einem Innenhof. Nach einer Wanderung durch die wunderschöne Landschaft fahren wir zurück nach Xiamen. Am Fuß des Wulaofeng Berges gelegen liegt der Nanputuo-Tempel. Er wird auch der „1.000-jährige Tempel“ genannt. Er ist Verehrungsstätte von Guanyin-Budhisattwa. In der Nähe des Tempels befindet sich ein aus dem Jahr 1896 errichtetes Fort mit einer Kanone.

Drei Übernachtungen in Xiamen. (Vorgesehenes Hotel: Xiamen Plaza Hotel)

10. Tag (Mi., 24.10.2018): Xiamen – Quanzhou – Xiamen

Transfer zum Bahnhof; Fahrt mit dem Schnellzug nach Quanzhou, Stadtbesichtigung: Maritimes Museum; Alte Stadt Chongwu; Rückfahrt nach Xiamen (F, A)
Quanzhou gilt als Chinas Lübeck. Das Meeresmuseum zeigt die Geschichte des Seehandels, der Quanzhou einmal reich gemacht hat. Quanzhou, im Altertum „Citong“ genannt, war der größte Hafen in der Song- und Yuan-Dynastie (960-1368 n.Chr.). Marco Polo, der bekannte venezianische Handelsreisende, schrieb in seinem Reisebericht: „Citong zählt zu den weltgrößten Häfen. Zahlreiche Händler versammeln sich dort. Die Waren sind zu Bergen aufgestapelt. Die Prosperität des Handels ist unvorstellbar.“ Das maritime Museum besitzt unzählige Schiffsmodelle und illustriert, wie weit voraus China dem mittelalterlichen Europa war.
Im Nordosten von Quanzhou liegt Chongwu. Die Stadt wurde im Jahr 1387 gegründet, um die Angriffe japanischer Piraten abzuwehren. Die Stadtmauer aus Granit ist 2.455 Meter lang, sieben Meter hoch und hat 1.304 Schießscharten und vier Tore. Es ist die am besten erhaltene der drei chinesischen „Steinmauer-Städte“.

11. Tag (Do., 25.10.2018): Xiamen – Wuyishan

Transfer zum Bahnhof; Fahrt mit dem Schnellzug nach Wuyishan; in Wuyishan Abholung und Transfer zum Hotel; nachmittags Bambusfloßfahrt; Daoistischer Tempel; Wuyi Palast (F, A)
Das Wuyi-Gebirge erstreckt sich über 500 Kilometer mit Höhen zwischen 1.000 und 1.500 m. Sein höchster Gipfel, der Huanggang-Berg, ist mit 2.158 m die höchste Erhebung in Fujian. Wir werden in einem Bambusfloß den Fluss der neun Windungen entlang fahren, der sich in einer 7 Kilometer langen Schlucht durch das Gebirge schlängelt und so die Landschaft mit ihren 36 Felssäulen auf dem Wasserwege kennenlernen. Berühmt sind die reiche Fauna und Flora des Wuyi-Gebirges, sein Tee – eine besondere Sorte des Wulong-Tees – und die vielen Heilkräuter. In den immergrünen Laub- und Nadelbaumwäldern finden sich 700 Jahre alte Ginkgobäume, über 140 Vogelarten, sowie Reptilien und Amphibien.

Zwei Übernachtungen in Wuyishan (vorgesehenes Hotel: Konggang Baixiang Hotel).

12. Tag (Fr., 26.10.2018): Wuyishan

Ausgedehnte Wanderungen: Himmlischer Gipfel, Wasservorhang-Höhle. (F, A)
Die Berge wirken groß und eindrucksvoll, doch sie sind relativ leicht zu besteigen. Der Gipfel des Tianyou Feng (Berg der Himmelsreise) ist schon nach einem etwa halbstündigen Gehweg erreichbar. An den unteren Hängen gibt es mehrere Pavillons und Teegärten. Interessant ist der Aufstieg auf den Dawang Feng (König der Gipfel) am östlichen Flussverlauf nördlich von Wuyigong. Es lohnt sich vor allem der Besuch der Shuilian-Höhle, die sich rund 6 km nördlich des Flusses befindet. Die Wanderung führt über leicht begehbare Pfade. Je nach Wetterlage entscheiden wir uns für die besten Wanderwege.

13. Tag (Sa., 27.10.2018): Wuyishan – Huaihua – Fenghuang

Transfer zum Bahnhof; Fahrt mit dem Schnellzug nach Huaihua; Abholung und Transfer nach Fenghuang (F, A)
Fenghuang wird als „die wohl schönste Stadt von China“ gepriesen. Es ist ein Landstrich, der für seine natürliche Schönheit, die reiche Geschichte und die Kultur wie auch für die farbenfrohen ethnischen Gebräuche bekannt ist. Fenghuang bedeutet „Phönix“. Der Phönix ist ein geheiligter Feuervogel in der chinesischen Mythologie und repräsentiert ein gutes Omen und ein langes Leben. Einzigartige hölzerne Häuser („Häuser mit hängenden Beinen“) wurden entlang der Ufer des Flusses auf Stelzen konstruiert und gebaut. Die Menschen in Fenghuang leben ein sehr einfaches Leben noch abseits der modernen Zivilisation. Wir werden erinnert an die Szenen in alten chinesischen Malereien und Filmen.

Zwei Übernachtungen in Fenghuang (vorgesehenes Hotel: Phoenix Jiangtian Holiday Village).

14. Tag (So., 28.10.2018): Fenghuang

Begegnung mit der Miao-Minderheit (F, A)
Wir besuchen die Altstadt und können während einer Bootsfahrt auf dem Tuo-Fluss die herrliche Kulisse der Stadt bewundern. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit zu einer Busfahrt zum Miao Dorf Shijiang.

15. Tag (Mo., 29.10.2018): Fenghuang – Zhangjiajie

Transfer zum Nationalpark Zhangjiajie. (F, A)
Mit dem Bus fahren wir von Fenghuang nach Jishou und besuchen das Miao Dorf Dehang. Von dort wandern wir zum Liushan-Wasserfall (zwei bis drei Stunden). Anschließend bringt uns der Bus zu der markanten Landschaft des filmreifen und aufsehenerregenden Zhangjiajie-Nationalpark, dessen märchenhafte Sandsteinformationen den Hollywood-Blockbuster „Avatar“ inspirierten. Hauptattraktionen sind der Tianmen-Berg und die längste und höchste Glasbrücke der Welt: die Glasbrücke von Zhangjiajie „Grand Canyon“ (unser Programm am 31.10.). Der Park ist groß, und man braucht mindestens zwei Tage, um ihn komplett zu erkunden. Es gibt dort eine Vielzahl an Möglichkeiten für Wanderungen. Das Programm der Wanderungen und Ausflüge während unseres Aufenthalts im Nationalpark können wir in den folgenden Tagen von den Wetterbedingungen und Gegebenheiten vor Ort abhängig machen. Die Landschaft rund um den Tianmen-Berg ist ganz anders als die des Nationalparks. Auf der Seilbahn erhält man herrliche Aussicht auf Berggipfel und kann unterwegs die 99-Kurven Serpentine von oben bewundern.

Drei Übernachtungen in Zhangjiajie. (Vorgesehenes Hotel: Quinghe Jinjiang Holiday Village)

16. Tag (Di., 30.10.2018): Zhangjiajie

Wanderung im Nationalpark. (F, A)

17. Tag (Mi., 31.10.2018): Zhangjiajie

Besuch der Glasbodenbrücke; weitere Wanderungen. (F, A)
Die längste und höchste Glasbrücke der Welt spannt sich 300 Meter über der Schlucht in Zhangjiajie „Grand Canyon“. Die Glasbrücke der Superlative ist 6 Meter breit und 430 Meter lang. Der durchsichtige Boden besteht aus 99 dreischichtigen Glasplatten. Wer die Glasbrücke überquert, wird mit einem atemberaubenden Blick in die tiefe Schlucht und über die wunderschöne Landschaft belohnt.

18. Tag (Do., 01.11.2018): Zhangjiajie – Changsha

Fahrt mit dem Bus nach Shaoshan und Besuch des Geburtsortes von Mao, danach Weiterfahrt mit dem Bus nach Changsha und Transfer zum Hotel (F, A)
Changsha ist die „Stadt der Dichter und Denker“ Chinas, aber auch „Revolutionsstadt“. Mao hat hier seine Jugend verbracht.

Übernachtung in Changsha. (Vorgesehenes Hotel: Gold Source Sushine in Changsha)

19. Tag (Fr., 02.11.2018): Changsha

Besuch der Yuelu Akademie, in dessen Nähe die No. 1 Schule liegt, die Mao besucht hat; Besuch des Hunan-Museums mit den beeindruckenden Artefakten aus dem Grab Mawangdui mit der gut erhaltenen Mumie der „Lady von Dai“ (F, A)
Die für ihre Geschichte und Kultur berühmte Stadt Changsha hat viele Wissenschaftler angezogen, zudem wurde es auch bei großen Schriftstellern beliebt. Die tausend Jahre alte Yuelu-Akademie erhält die Tradition aufrecht. Der berühmte Ideologe von Lixue, Zhu Xi und Zhang Shi, aus der Lieddynastie gab hier einst Vorträge und gründete die „Huxiang Schule“. In den Jahren 1912 bis 1918 lebte Mao Zedong (1893 - 1976) als Student in Changsha. In dieser Zeit erfolgte seine Hinwendung zum Kommunismus. Wir werden seine Schule besuchen. Im Hunan-Museum begegnen wir „Lady von Dai“. Ihre Mumie gilt als eine der weltweit am besten erhaltenen überhaupt. Sie hieß Xin Zhui, starb als reiche Adlige im Jahr 163 v. Chr. und wurde bereits als „chinesisches Schneewittchen“ bezeichnet, denn ihr Körper ist angesichts des hohen Alters in hervorragendem Zustand. In ihrem Grab wurden mehr als 1.000 Gegenstände gefunden, mehr als zwei Drittel dienten Xin Zhuis leiblichem Wohl.
Mit einem Abendessen verabschieden wir uns von China. Rückflug ab Changsha (ca. 21:20 Uhr) über Peking nach Frankfurt.

20. Tag (Sa., 03.11.2018): Rückflug nach Deutschland

Ankunft in Frankfurt (ca. 05:30 Uhr). Ende einer außergewöhnlichen Reise.

Unterkünfte

Die zwei Gesichter Chinas

China mit Taiwan | 20 Tage Gruppenreise

Diese Kombination findet sich in kaum einem Reiseprospekt. Auf den Spuren der Geschichte begegnen wir einem Konflikt zwischen der kommunistischen Volksrepublik und der nationalistischen Regierung Taiwans. Der Kommunist Mao Zedong und der Parteichef der chinesischen Nationalisten, Chiang Kaishek, waren erbitterte Rivalen. Beide nahmen für sich in Anspruch, rechtmäßige Präsidenten Chinas zu sein. Der eine regierte auf der Insel Taiwan, der andere hatte den Regierungssitz in Beijing. Die heutige Sprachregelung ist seit 1992 ein diplomatischer Kompromiss. Beide Seiten betonen: Es gibt nur ein China. Tatsächlich gibt es viel Verbindendes. Dazu gehört neben dem Lebensgefühl, der Religiosität und der Esskultur insbesondere die bemerkenswerte Fülle an Landschaftsformen. Unsere Reise führt zu mächtigen, mit Kiefern und Zypressen bewachsenen Bergen und durch tiefe Schluchten. Wir werden Palmenstrände mit blendend weißem Sand entdecken und Menschen begegnen, die ihre Vergangenheit bewahren und sich doch ganz der Moderne verschrieben haben. Vorgesehen sind u.a. eine Übernachtung im Bereich des buddhistischen Fo Guang Shan-Tempels auf Taiwan. Unterwegs sind wir in Schnellzügen, Bussen und auf Bambusflößen und immer wieder zu Fuß.

IC-Leistungen

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Diese Kombination findet sich in kaum einem Reiseprospekt. Auf den Spuren der Geschichte begegnen wir einem Konflikt zwischen der kommunistischen Volksrepublik und der nationalistischen Regierung Taiwans. Der Kommunist Mao Zedong und der Parteichef der chinesischen Nationalisten, Chiang Kaishek, waren erbitterte Rivalen. Beide nahmen für sich in Anspruch, rechtmäßige Präsidenten Chinas zu sein. Der eine regierte auf der Insel Taiwan, der andere hatte den Regierungssitz in Beijing. Die heutige Sprachregelung ist seit 1992 ein diplomatischer Kompromiss. Beide Seiten betonen: Es gibt nur ein China. Tatsächlich gibt es viel Verbindendes. Dazu gehört neben dem Lebensgefühl, der Religiosität und der Esskultur insbesondere die bemerkenswerte Fülle an Landschaftsformen. Unsere Reise führt zu mächtigen, mit Kiefern und Zypressen bewachsenen Bergen und durch tiefe Schluchten. Wir werden Palmenstrände mit blendend weißem Sand entdecken und Menschen begegnen, die ihre Vergangenheit bewahren und sich doch ganz der Moderne verschrieben haben. Vorgesehen sind u.a. eine Übernachtung im Bereich des buddhistischen Fo Guang Shan-Tempels auf Taiwan. Unterwegs sind wir in Schnellzügen, Bussen und auf Bambusflößen und immer wieder zu Fuß.

Inklusivleistungen
  • Flüge von Frankfurt nach Taipeh und von Changsha zurück nach Frankfurt (jeweils via Peking) mit Air China in der Economy-Class, 20 kg Freigepäck
  • Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren sowie aktuelle Kerosinzuschläge (ca. € 380,- p.P/ Stand: Dezember 2017)
  • Inlandsflug von Taipeh nach Kinmen in der Economy-Class
  • 17 Übernachtungen in Mittelklasse-Hotels im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC
  • 17 x Frühstück
  • 1 x Mittagessen (ohne Getränke)
  • 17 x Abendessen (ohne Getränke)
  • Fährüberfahrt von Kinmen nach Xiamen
  • Zugfahrten in der 2. Klasse gemäß Programm
  • Transfers und Rundreise in örtlichen Reisebussen mit 45 Sitzplätzen (in Taiwan max. 8 Jahre alt, in China max. 5 Jahre alt)
  • Örtliche deutschsprachige Reiseleitung in Taiwan bis Kinmen (wechselnde Reiseleitungen)
  • Ständige örtliche deutschsprachige Reiseleitung in China bis Flughafen Changsha
  • Örtliche englischsprachige Reiseleitungen in China während der Rundreise (wechselnde Reiseleitungen)
  • Programmleistungen und Eintritte für Besichtigungsprogramme
  • IC-Service- und Informationsmaterial bzw. Reiseführer

 

Nicht eingeschlossene Leistungen

 

  • Ausgaben persönlicher Art
  • Nicht erwähnte Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder für Reiseleiter und Busfahrer (Richtwert insgesamt ca. € 180,- pro Person)
  • Visumgebühren

Reisehinweise

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Diese Kombination findet sich in kaum einem Reiseprospekt. Auf den Spuren der Geschichte begegnen wir einem Konflikt zwischen der kommunistischen Volksrepublik und der nationalistischen Regierung Taiwans. Der Kommunist Mao Zedong und der Parteichef der chinesischen Nationalisten, Chiang Kaishek, waren erbitterte Rivalen. Beide nahmen für sich in Anspruch, rechtmäßige Präsidenten Chinas zu sein. Der eine regierte auf der Insel Taiwan, der andere hatte den Regierungssitz in Beijing. Die heutige Sprachregelung ist seit 1992 ein diplomatischer Kompromiss. Beide Seiten betonen: Es gibt nur ein China. Tatsächlich gibt es viel Verbindendes. Dazu gehört neben dem Lebensgefühl, der Religiosität und der Esskultur insbesondere die bemerkenswerte Fülle an Landschaftsformen. Unsere Reise führt zu mächtigen, mit Kiefern und Zypressen bewachsenen Bergen und durch tiefe Schluchten. Wir werden Palmenstrände mit blendend weißem Sand entdecken und Menschen begegnen, die ihre Vergangenheit bewahren und sich doch ganz der Moderne verschrieben haben. Vorgesehen sind u.a. eine Übernachtung im Bereich des buddhistischen Fo Guang Shan-Tempels auf Taiwan. Unterwegs sind wir in Schnellzügen, Bussen und auf Bambusflößen und immer wieder zu Fuß.

Mitreisegelegenheit

Schließen Sie sich als Einzelperson, Paar oder Kleingruppe dieser bestehenden Gruppenreise eines INTERCONTACT-Reisekundens an.

Anmeldeschluss

Anmeldeschluss ist Freitag, 13. Juli 2018 (18:00 Uhr). Bitte beachten Sie, dass die Reise bereits vor diesem Termin ausgebucht sein kann!

Einreisebestimmungen & Visum

Für die Einreise nach China ist ein Visum erforderlich. Zum Stand vom 08.12.2017 benötigen Deutsche, Schweizer und Österreicher sowie Bürger der meisten Staaten der EU für einen Aufenthalt in Taiwan von bis zu 90 Tagen kein Visum. Für die Einreise ist ein Reisepass erforderlich, der noch mindestens 6 Monate bei der Einreise gültig ist sowie ein bestätigtes Weiter- bzw. Rückflugticket.

Visumgebühren (Einzelvisa) z.Zt. für China € 170,- pro Person inkl. Organisation und Konsulargebühren (vorbehaltlich Änderungen durch die Botschaft) sowie ggf. für Taiwan € 70,- pro Person.

Anreisemöglichkeiten zum Flughafen
  • Bahnanreise
    Für Ihre Anreise zum deutschen Abflughafen bieten wir Ihnen ein kostengünstiges Zug zum Flug-Ticket zum INTERCONTACT-Spezialpreis von € 75,- p.P.

    Das Zug zum Flug-Ticket ist gültig für Hin- und Rückfahrt in der 2. Klasse ab allen DB-Bahnhöfen (ohne Sitzplatzreservierung). Der Spezialpreis gilt bei Ticket-Buchung bis 3 Wochen vor Reisebeginn. Die Kosten für ein später gebuchtes Zug zum Flug-Ticket betragen € 95,- p.P.

 

  • Flug-Zubringer
    Gerne vermitteln wir Ihnen individuelle Zubringer-Flüge ab allen größeren Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz bereits ab € 95,- p.P.
Reiseversicherung

Wir bieten Ihnen eine komfortable und preisgünstige Reiseversicherung – von der einfachen Reiserücktrittsversicherung bis zum Vollschutzpaket.

Unsere Versicherungsexpertin Frau Kohlhaas berät Sie gerne.
Tel.: 02642 2009-0
E-Mail: gkohlhaas@ic-gruppenreisen.de

IC-Spartipps

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Diese Kombination findet sich in kaum einem Reiseprospekt. Auf den Spuren der Geschichte begegnen wir einem Konflikt zwischen der kommunistischen Volksrepublik und der nationalistischen Regierung Taiwans. Der Kommunist Mao Zedong und der Parteichef der chinesischen Nationalisten, Chiang Kaishek, waren erbitterte Rivalen. Beide nahmen für sich in Anspruch, rechtmäßige Präsidenten Chinas zu sein. Der eine regierte auf der Insel Taiwan, der andere hatte den Regierungssitz in Beijing. Die heutige Sprachregelung ist seit 1992 ein diplomatischer Kompromiss. Beide Seiten betonen: Es gibt nur ein China. Tatsächlich gibt es viel Verbindendes. Dazu gehört neben dem Lebensgefühl, der Religiosität und der Esskultur insbesondere die bemerkenswerte Fülle an Landschaftsformen. Unsere Reise führt zu mächtigen, mit Kiefern und Zypressen bewachsenen Bergen und durch tiefe Schluchten. Wir werden Palmenstrände mit blendend weißem Sand entdecken und Menschen begegnen, die ihre Vergangenheit bewahren und sich doch ganz der Moderne verschrieben haben. Vorgesehen sind u.a. eine Übernachtung im Bereich des buddhistischen Fo Guang Shan-Tempels auf Taiwan. Unterwegs sind wir in Schnellzügen, Bussen und auf Bambusflößen und immer wieder zu Fuß.

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