Dresden - Begegnung mit dem Fremden

Dresden | 5 Tage Gruppenreise

Die Bau- und Sammellust von Friedrich August dem I. von Sachsen, genannt „August der Starke“, machte Dresden zu einem prunkvollen Neben- und Miteinander verschiedenster kultureller Anleihen und Einflüsse. Kulturen leb(t)en stets in der Auseinandersetzung mit dem „Anderen“, dem „Fremden“. Aneignungen, Übernahmen von Merkmalen einer anderen Kultur prägen diese Auseinandersetzung. Die barocke Lust am Prunken beförderte im Dienste der Inszenierung absoluter Macht diesen Kulturimport. Diese kulturellen Anleihen prägten die Stadt nachhaltig, so dass eine Vielzahl Dresdner Sammlungen und Gebäude Zeugnis für diese Motivwanderungen ablegt. Genauso wie diese Auseinandersetzung als friedlicher Austausch oder aber als kolonialer Akt denkbar ist, kommt es im aktuellen wissenschaftlichen Diskurs zu ganz unterschiedlichen Bewertungen dieses kulturellen Im- und Exports, der teils offensichtlich, teils subtil versteckt bis in die Gegenwart mit ihren völlig anderen politischen Gegebenheiten zu beobachten ist.

Reiseprogramm

Dresden - Begegnung mit dem Fremden

Dresden | 5 Tage Gruppenreise

Die Bau- und Sammellust von Friedrich August dem I. von Sachsen, genannt „August der Starke“, machte Dresden zu einem prunkvollen Neben- und Miteinander verschiedenster kultureller Anleihen und Einflüsse. Kulturen leb(t)en stets in der Auseinandersetzung mit dem „Anderen“, dem „Fremden“. Aneignungen, Übernahmen von Merkmalen einer anderen Kultur prägen diese Auseinandersetzung. Die barocke Lust am Prunken beförderte im Dienste der Inszenierung absoluter Macht diesen Kulturimport. Diese kulturellen Anleihen prägten die Stadt nachhaltig, so dass eine Vielzahl Dresdner Sammlungen und Gebäude Zeugnis für diese Motivwanderungen ablegt. Genauso wie diese Auseinandersetzung als friedlicher Austausch oder aber als kolonialer Akt denkbar ist, kommt es im aktuellen wissenschaftlichen Diskurs zu ganz unterschiedlichen Bewertungen dieses kulturellen Im- und Exports, der teils offensichtlich, teils subtil versteckt bis in die Gegenwart mit ihren völlig anderen politischen Gegebenheiten zu beobachten ist.

1. Tag (Mi., 12.05.2021): Busanreise nach Dresden

Um 13.30 Uhr Abfahrt ab WBZ Ingelheim, Fridtjof-Nansen-Platz 3 nach Dresden. Zimmerverteilung.

Vier Übernachtungen in Dresden.

2. Tag (Do., 13.05.2021):

10.00 Uhr - Schloss Albrechtsberg:  Fachführung mit u.a. „türkisches Bad“

Prinz Albrecht von Preußen beauftragte ab 1850 die Umgestaltung des „Findlaterschen Palais“ zu einem Schloss nach dem Vorbild der Villa d'Este bei Rom. Neben den Rückgriffen auf die griechische und römische Antike steht das „türkische Bad“, dessen Muquarna – Stilelemente Innenräume der Alhambra von Granada zitieren.

12.00 Uhr - Chinesischer Pavillon: Führung zur Geschichte des Gebäudes

Der Chinesische Pavillon blieb als Geschenk der chinesischen Regierung nach der ersten internationalen Hygiene – Ausstellung 1911 in Dresden. Nach dem Umzug auf den Weißen Hirsch durchlebte der Pavillon eine wechselhafte Geschichte und wird seit 2005 von einem Verein als „Stätte der Bildung, Begegnung und Erholung“ betrieben.

13.00 Uhr - Mittagessen im „Körnergarten“ (Nähe „Blaues Wunder“) – vor Ort zahlbar.

15.00 Uhr  - Pillnitz: Fachführung durch das Kunstgewerbemuseum

Im Rahmen des repräsentativen Schlossbauprogramms von August dem Starken sollte Pillnitz den Lustbarkeiten dienen und konnte erst nach fast 100 Jahren als fertiggestellt betrachtet werden. Zum ersten Mal in Deutschland wurde hier die „Chinamode“ architektonisch umgesetzt. Das Können der Pillnitzer Parkgärtner inspirierte umgekehrt indische Parkanlagen.

Gegen 18.00 Uhr - Rückfahrt mit der „Weißen Flotte“ nach Dresden Zentrum. (F)

3. Tag (Fr., 14.05.2021):

10.00 Uhr - Kupferstich – Kabinett:

Kuratorenführung zu indischen Miniaturen

Erst kürzlich wurde die Bedeutung zweier Sammlungskonvolute im Kupferstich-Kabinett durch indische Restauratoren entdeckt und in einer exklusiven Ausstellung gewürdigt. Die Kuratorenführung gewährt an ausgewählten indischen Miniaturen einen Einblick in diese Bildwelten.

11.00 Uhr - Fachführung durch das Residenzschloss

Das seit 1990 wieder aufgebaute Residenzschloss beherbergt heute fünf Museen. Orientalisierende Kostbarkeiten wie „Der Hofstaat des Großmoghuln Aurangzeb“ mit ihrer politischen Botschaft im Sinne des Absolutismus stehen neben der Geschichte und den Motiven des Sammelns auch von geschützten Materialien im Vordergrund der Führung.

13.00 Uhr - Mittagessen im „Aha Café“ neben der Kreuzkirche. Vor Ort zahlbar.

15.00 Uhr - Fachführung durch das Japanische Palais

Das Japanische Palais erlebte während seiner ca. 300jährigen Geschichte eine Vielzahl meist musealer Nutzungen und beherbergte seit 1954 das Dresdner Völkerkunde Museum. Der berühmte „Palau – Balken“ wie auch das seit 1997 restaurierte „Damaskus – Zimmer“ gehören zum Sammlungsbestand des Museums, das seit 1989 wiederum politisch bedingten Veränderungen unterworfen war.

18.00 Uhr - Neumarktführung

Die politischen Umwälzungen der so genannten „Wende“ ebneten den Weg für den vieldiskutierten Wiederaufbau der Frauenkirche. In der Folge kam es darum herum zur Wiederbebauung des Neumarktes, der nun gleichsam als „Wohnzimmer der Stadt“ für die Veränderungen der vergangenen 30 Jahre steht. (F)

4. Tag (Sa., 15.05.2021):

09.30 Uhr - Karl May – Museum, Radebeul, Fachführung durch die Sammlung und zur Geschichte des Hauses

Der Name Karl May steht unter anderem für die Rezeption der nordamerikanischen „Indianer“ als edle Wilde. Die Geschichte des nach ihm benannten Museums verweist auf die politisch bedingt veränderte Bewertung der Sammlung und des Autors während der DDR.

11.30 Uhr - Fachführung durch das Lügenmuseum

Das privat organisierte Lügenmuseum in einer ehemaligen Gaststätte zeigt eine überbordende Sammel- und Konstruktionslust u.a. beweglicher Exponate z.T. aus anderen Kulturkreisen. Neben der Begegnung mit dem Fremden in einzelnen Artefakten wird die Erfahrung mit Marginalisierung in den Kunstsystemen von DDR und BRD thematisiert und die Frage aufgeworfen, inwieweit herrschende Systeme gleichsam kolonisierende Effekte haben.

13.00 Uhr - Mittagessen im Garten des Lügenmuseums. Vor Ort zahlbar.

15.30 Uhr - Fachführung durch die Porzellanmanufaktur Meißen:

Meißens weißes Gold stellte einen neuen Rohstoff mit neuen ästhetischen Möglichkeiten zur Verfügung, der bis zu seiner Erfindung ausschließlich als Importware mit einer typischen Farbgebung erhältlich war. Neben der Farbgebung inspirierten die Bildwelten sowohl des Fernen als auch des Nahen Ostens eine Vielzahl von plastischen Ideen.

20.00 Uhr - Abschlussessen in der Gaststätte „Schwarze Seele“ in Altkötzschenbroda. Vor Ort zahlbar. (F)

5. Tag (So., 16.05.2021):

Frühstück, anschließend Rückfahrt nach Mainz/Ingelheim.

Vorbehalt

Änderungen im Programmverlauf (beispielsweise wetterbedingt) behalten wir uns vor.

Unterkünfte

Dresden - Begegnung mit dem Fremden

Dresden | 5 Tage Gruppenreise

Die Bau- und Sammellust von Friedrich August dem I. von Sachsen, genannt „August der Starke“, machte Dresden zu einem prunkvollen Neben- und Miteinander verschiedenster kultureller Anleihen und Einflüsse. Kulturen leb(t)en stets in der Auseinandersetzung mit dem „Anderen“, dem „Fremden“. Aneignungen, Übernahmen von Merkmalen einer anderen Kultur prägen diese Auseinandersetzung. Die barocke Lust am Prunken beförderte im Dienste der Inszenierung absoluter Macht diesen Kulturimport. Diese kulturellen Anleihen prägten die Stadt nachhaltig, so dass eine Vielzahl Dresdner Sammlungen und Gebäude Zeugnis für diese Motivwanderungen ablegt. Genauso wie diese Auseinandersetzung als friedlicher Austausch oder aber als kolonialer Akt denkbar ist, kommt es im aktuellen wissenschaftlichen Diskurs zu ganz unterschiedlichen Bewertungen dieses kulturellen Im- und Exports, der teils offensichtlich, teils subtil versteckt bis in die Gegenwart mit ihren völlig anderen politischen Gegebenheiten zu beobachten ist.

IC-Leistungen

Dresden - Begegnung mit dem Fremden

Dresden | 5 Tage Gruppenreise

Die Bau- und Sammellust von Friedrich August dem I. von Sachsen, genannt „August der Starke“, machte Dresden zu einem prunkvollen Neben- und Miteinander verschiedenster kultureller Anleihen und Einflüsse. Kulturen leb(t)en stets in der Auseinandersetzung mit dem „Anderen“, dem „Fremden“. Aneignungen, Übernahmen von Merkmalen einer anderen Kultur prägen diese Auseinandersetzung. Die barocke Lust am Prunken beförderte im Dienste der Inszenierung absoluter Macht diesen Kulturimport. Diese kulturellen Anleihen prägten die Stadt nachhaltig, so dass eine Vielzahl Dresdner Sammlungen und Gebäude Zeugnis für diese Motivwanderungen ablegt. Genauso wie diese Auseinandersetzung als friedlicher Austausch oder aber als kolonialer Akt denkbar ist, kommt es im aktuellen wissenschaftlichen Diskurs zu ganz unterschiedlichen Bewertungen dieses kulturellen Im- und Exports, der teils offensichtlich, teils subtil versteckt bis in die Gegenwart mit ihren völlig anderen politischen Gegebenheiten zu beobachten ist.

IC-Inklusivleistungen
  • Fahrt im modernen Fernreisebus ab/bis Ingelheim für die geplante Reisedauer inkl. Transfers und Exkursionen laut Programm
  • 4 x Übernachtungen im Dormero Hotel Dresden City im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC
  • 4 x Frühstücksbuffet
  • Beherbergungssteuer
  • Fachführung im Schloss Albrechtsberg inkl. Eintritt
  • Führung im Chinesischen Pavillon inkl. Eintritt
  • Fachführung im Kunstgewerbemuseum in Pillnitz inkl. Eintritt
  • Führung im Kupferstichkabinett
  • Fachführung im Residenzschloss inkl. Eintritt
  • Fachführung durch das japanische Palais
  • Neumarktführung
  • Fachführung im Karl-May-Museum inkl. Eintritt
  • Fachführung im Lügenmuseum inkl. Eintritt
  • Fachführung inkl. Eintritt in der Porzellanmanufaktur Meißen
  • Fahrt mit der ''Weißen Flotte''
  • IC Service- und Informationsmaterial pro Zimmer

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Trinkgelder
  • Persönliche Ausgaben
  • Weitere Mahlzeiten oder Getränke zu den Mahlzeiten
  • Versicherungen

Reisehinweise

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Sonderkonditionen für BDK-Mitglieder

BDK-Mitglieder bekommen die Gebühren für Eintritte und Führungen anteilig erstattet.

Mitreisegelegenheit

Schließen Sie sich als Einzelperson, Paar oder Kleingruppe dieser bestehenden Gruppenreise eines INTERCONTACT-Reisekunden an.

Einreisebestimmungen

Für eine Reise durch Deutschland benötigen deutsche Staatsbürger einen für die Reisedauer gültigen Personalausweis oder Reisepass.

Für andere Staatsbürgerschaften informieren wir Sie in unserem Datenbankinformationssystem unter https://www.
visumcentrale.de.

Reiseversicherung

Wir bieten Ihnen eine komfortable und preisgünstige Reiseversicherung – von der einfachen Reiserücktritts-Versicherung bis zum Vollschutzpaket – an. Bei den von uns angebotenen Versicherungen ist eine unerwartete COVID-19-Erkrankung nicht von der Erstattung ausgeschlossen.

Weitere Informationen finden Sie auch unter: www.ic-gruppenreisen.de/reisehinweise.html

Lassen Sie sich zusätzlich gerne von uns persönlich beraten. Tel.: 02642 2009-0, E-Mail: info@ic-gruppenreisen.de.

Reisehinweise

Diese Reise ist im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet. Im Zweifel kontaktieren Sie uns wegen Ihrer individuellen Bedürfnisse vor der Buchung.

Reiseleitung

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Die Bau- und Sammellust von Friedrich August dem I. von Sachsen, genannt „August der Starke“, machte Dresden zu einem prunkvollen Neben- und Miteinander verschiedenster kultureller Anleihen und Einflüsse. Kulturen leb(t)en stets in der Auseinandersetzung mit dem „Anderen“, dem „Fremden“. Aneignungen, Übernahmen von Merkmalen einer anderen Kultur prägen diese Auseinandersetzung. Die barocke Lust am Prunken beförderte im Dienste der Inszenierung absoluter Macht diesen Kulturimport. Diese kulturellen Anleihen prägten die Stadt nachhaltig, so dass eine Vielzahl Dresdner Sammlungen und Gebäude Zeugnis für diese Motivwanderungen ablegt. Genauso wie diese Auseinandersetzung als friedlicher Austausch oder aber als kolonialer Akt denkbar ist, kommt es im aktuellen wissenschaftlichen Diskurs zu ganz unterschiedlichen Bewertungen dieses kulturellen Im- und Exports, der teils offensichtlich, teils subtil versteckt bis in die Gegenwart mit ihren völlig anderen politischen Gegebenheiten zu beobachten ist.

IC-Spartipps

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Die Bau- und Sammellust von Friedrich August dem I. von Sachsen, genannt „August der Starke“, machte Dresden zu einem prunkvollen Neben- und Miteinander verschiedenster kultureller Anleihen und Einflüsse. Kulturen leb(t)en stets in der Auseinandersetzung mit dem „Anderen“, dem „Fremden“. Aneignungen, Übernahmen von Merkmalen einer anderen Kultur prägen diese Auseinandersetzung. Die barocke Lust am Prunken beförderte im Dienste der Inszenierung absoluter Macht diesen Kulturimport. Diese kulturellen Anleihen prägten die Stadt nachhaltig, so dass eine Vielzahl Dresdner Sammlungen und Gebäude Zeugnis für diese Motivwanderungen ablegt. Genauso wie diese Auseinandersetzung als friedlicher Austausch oder aber als kolonialer Akt denkbar ist, kommt es im aktuellen wissenschaftlichen Diskurs zu ganz unterschiedlichen Bewertungen dieses kulturellen Im- und Exports, der teils offensichtlich, teils subtil versteckt bis in die Gegenwart mit ihren völlig anderen politischen Gegebenheiten zu beobachten ist.

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