1. Tag: Deutschland – Kigali
„Aufbruch ins Herz Ostafrikas“
Flug von Deutschland nach Kigali. Nach der Ankunft am Abend Transfer zum Hotel und Check-in.
Eine Übernachtung in Kigali.
2. Tag: Kigali – Volcanoes-Nationalpark
„Durch das Land der tausend Hügel“
Nach dem Frühstück geht es weiter zum Volcanoes-Nationalpark, in dem schon die weltbekannte Gorillaforscherin und Buchautorin Diana Fossey von 1967 bis 1985 lebte, arbeitete und für den Erhalt der Gorillas kämpfte. Der Park wird gebildet durch eine Kette ruhender Vulkane, die sogenannten Virunga Vulkane. Ankunft gegen Nachmittag, Check-in im Hotel und Freizeit bis zum Abendessen. (F, A)
Eine Übernachtung im Volcanoes-Nationalpark.
3. Tag: Volcanoes-Nationalpark – Kigali
„Im Reich der Berggorillas“
Nach dem Frühstück werden Sie im Hotel abgeholt und fahren zum Parkgate. Es erfolgt eine kurze Einführung über den Ablauf des Trekkings durch die Parkranger, die Ihnen mitteilen, was zu beachten ist, damit die Berggorillas nicht unnötig gestört werden. Mehrere habituierte Berggorillagruppen können besucht werden. Pro Gorillagruppe ist die Teilnehmerzahl auf acht Personen pro Tag beschränkt. Die Besuchszeit der verschiedenen Gruppen ist auf insgesamt eine Stunde festgesetzt, sobald die Gruppe erreicht ist. In Begleitung von Rangern starten Sie zu Fuß Ihre Suche nach den Gorillas. Sie beobachten, wie diese einzigartigen Tiere in einem Familienverbund von bis zu 20 Mitgliedern durch die Wälder streifen. Die Gruppe wird von dem bis zu 2 Meter großen und bis zu 200 kg schweren „Silberrücken“ angeführt.
Beobachten Sie den „Chef“ der Gruppe in Interaktion mit seinen Weibchen, Kindern und Babys, die sich immer um den Anführer der Gruppe scharen.
In unmittelbarer Nähe erleben Sie das Verhalten und die Kommunikation der Tiere untereinander, die fast schon menschlichen Verhaltensweisen ähneln. Dies wird sicherlich einer der bewegendsten Momente und Erfahrungen auf Ihrer Afrikareise sein.
Anschließend geht es wieder nach Kigali, Ankunft am Abend und Abendessen im Hotel. (F, LP, A)
Eine Übernachtung in Kigali.
4. Tag: Kigali – Nairobi
„Zwischen Erinnerung und Aufbruch“
Der Tag beginnt mit der Besichtigung der Hauptstadt Ruandas. Die Stadt sowie das ganze Land rückten 1994 durch den Völkermord der Hutu an den Tutsi in den Brennpunkt der Öffentlichkeit.
Auf dem Programm stehen unter anderem ein Besuch der Genozid-Gedenkstätten Nyamata und Ntarama und des Kigali Memorial Centre in Gisozi. Für ein tradionelles ruandisches Mittagessen gehen Sie in ein örtliches Restaurant.
Danach erfolgt der Transfer zum Flughafen Kigali, von wo aus Sie nach Nairobi fliegen. Dort angekommen fahren Sie zum Hotel im Stadtzentrum. (F, M, A)
Eine Übernachtung in Nairobi.
5. Tag: Nairobi – Masai Mara Game Reserve
„Ankunft in Afrikas berühmtester Savanne“
Abfahrt in Richtung Masai Mara. Nachdem Sie die Vororte von Nairobi verlassen haben, passieren Sie ausgedehnte Ananas- und Teeplantagen. Anschließend führt die Straße vorbei an spektakulären Aussichtsplätzen in weiten Serpentinen vom kühlen und feuchten Hochland hinab auf den heißen, trockenen Talgrund des afrikanischen Grabens. Sie erreichen das Masai Mara Game Reserve.
Am Nachmittag unternehmen Sie eine erste ausgedehnte Pirschfahrt. Die Masai Mara ist bekannt für ihre hohe Tierpopulation. Zusammen mit der südlich gelegenen Serengeti ist das Gebiet Schauplatz einer der größten Migrationsbewegungen der Erde (ca. zwei Millionen Tiere), an der hunderttausende Gnus und Zebras teilnehmen. Daneben lassen sich aber auch viele andere Tiere, insbesondere Löwen, Elefanten, Büffel und Giraffen, beobachten. (F, LP, A)
Zwei Übernachtungen in einem Safari-Camp im Masai Mara Game Reserve.
6. Tag: Auf der Suche nach Löwen & Co.
Heute unternehmen Sie den ganzen Tag Pirschfahrten. Unter anderem steht ein Abstecher zum Mara-Fluss auf dem Programm. Dieser Fluss ist eine der größten Hürden im jährlichen Treck der Gnu- und Zebraherden. Ende Oktober/Anfang November spielen sich hier unglaubliche Szenen ab, wenn zehntausende Tiere den durch die einsetzende Regenzeit angeschwollenen Fluss überwinden müssen, in dem schon die Krokodile warten!
Doch auch zu anderen Jahreszeiten lassen sich hier Flusspferde, Krokodile und viele andere Tiere beobachten. (F, LP, A)
7. Tag: Masai Mara – Lake Nakuru-Nationalpark
„Flamingos, Nashörner und Akazienwälder“
Nach einer weiteren frühmorgendlichen Beobachtungsfahrt und anschließendem Frühstück im Camp fahren Sie zum Lake Nakuru-Nationalpark. Dieser unter Schutz gestellte Sodasee ist bekannt für seine riesige Population an Flamingos und zahlreichen anderen Wasservögeln. An den Ufern lassen sich außerdem Büffel, Flusspferde und evtl. die hier beheimateten Spitz- oder Breitmaulnashörner beobachten. Mit ein wenig Glück entdecken Sie in dem ausgeprägten Akazienwald und dem südlich gelegenen Baumsavannengebiet auch Löwen, Leoparden und die seltenen Rothschildgiraffen. (F, LP, A)
Eine Übernachtung in einem Safari-Camp im Lake Nakuru-Nationalpark.
8. Tag: Lake Nakuru-Nationalpark – Lake Naivasha
„Bootssafari im Great Rift Valley“
Da der frühe Morgen zu den besten Beobachtungszeiten gehört, steht wieder eine Pirschfahrt vor dem Frühstück auf dem Programm. Anschließend Fahrt zu Ihrem nächsten Safariziel, dem wunderschönen Lake Naivasha. Genießen Sie den Blick über das beeindruckende Great Rift Valley.
Am Nachmittag unternehmen Sie eine ca. zweistündige Bootstour auf dem See mit einem Ausflug nach Crescent Island, ein überspülter und erloschener Vulkan. Zu Fuß erkunden Sie die kleine Insel. Das kleine private Naturschutzgebiet ist ein Paradies für Vogelinteressierte mit Seeadlern, Pelikanen, Marabus, Kormoranen, Eisvögeln etc. Aber auch größere Wildtiere wie Wasserböcke, Impalas, Giraffen und die riesige afrikanische Felsenpython sind auf dem kleinen Eiland beheimatet. (F, LP, A)
Eine Übernachtung in einem Safari-Camp am Lake Naivasha.
9. Tag: Lake Naivasha – Nairobi
„Abschied von Afrikas Wildnis“
Abfahrt zum nahe gelegenen Hell’s Gate Nationalpark. Dieses kleine Schutzgebiet ist weniger für seine Tierwelt bekannt als eher für seine vielfältigen Landschaftsformationen, die durch vulkanische Aktivitäten entstanden sind. Zahlreiche Dampflöcher, Krater und turmartige Lavaschlote, wie der nicht mehr aktive Fisher’s Tower, aus denen zum Teil noch schwefelhaltige Wolken herausschießen, verleihen dem Nationalpark seinen Namen als sogenanntes „Höllentor“.
Die ungemein große Pflanzenvielfalt auf den verschiedenen Höhenlagen bietet zahlreichen Grasfressern, wie Antilopen, Gazellen, Buschböcken und Büffeln eine konstante Nahrungsgrundlage. Mit viel Glück kann man zudem Raubtiere wie Schakale, Servale, Hyänen und sogar Geparden und Leoparden entdecken.
Am Nachmittag verlassen Sie den Park und fahren zurück nach Nairobi. Am späten Abend startet Ihr Rückflug nach Deutschland. (F, LP)
Nachtflug.
10. Tag: Willkommen in Deutschland
Mit bleibenden Erinnerungen an eine faszinierende Kultur, beeindruckenden Tierbeobachtungen und vielen neuen Eindrücken geht Ihre Reise zu Ende.