Zeitreise in die Geschichte der ehemaligen Sowjetunion

Moskau und Wolgograd | 10 Tage Gruppenreise

Aus Lesen wird Erleben: Begeben Sie sich zusammen mit weiteren Interessierten auf eine Zeitreise in die Geschichte der ehemaligen Sowjetunion. In der Weltpolitik und Weltwirtschaft spielt Russland eine wichtige Rolle. Damals wie heute ist Moskau politisches Machtzentrum und Herz Russlands, und doch eine Stadt der Gegensätze. Gestern militärische Großmacht, heute riesiger Binnenmarkt. Eine Moskau-Reise mit vielen unterschiedlichen Facetten dieser Metropole erwartet uns. Moskau im Fokus und Gegensatz zugleich: gestern und heute, Staat und Kirche, Kunst und revolutionäre Aura – so begleiten die historischen Kirchenglocken des Kreml beispielsweise den Besucher im Lenin-Mausoleum, das dem Revolutionsführer ständige Präsenz garantiert. Bei einem Besuch in Wolgograd, dem ehemaligen Stalingrad, steht eine Kranzniederlegung auf unserem Programm. Neben Besuchen vieler Sehenswürdigkeiten, historischer Schauplätze, militärischer Museen und Gedenkstätten des Zweiten Weltkrieges sind auch Gespräche geplant, die uns ein aktuelles Bild Russlands ermöglichen.

Reiseprogramm

Zeitreise in die Geschichte der ehemaligen Sowjetunion

Moskau und Wolgograd | 10 Tage Gruppenreise

Aus Lesen wird Erleben: Begeben Sie sich zusammen mit weiteren Interessierten auf eine Zeitreise in die Geschichte der ehemaligen Sowjetunion. In der Weltpolitik und Weltwirtschaft spielt Russland eine wichtige Rolle. Damals wie heute ist Moskau politisches Machtzentrum und Herz Russlands, und doch eine Stadt der Gegensätze. Gestern militärische Großmacht, heute riesiger Binnenmarkt. Eine Moskau-Reise mit vielen unterschiedlichen Facetten dieser Metropole erwartet uns. Moskau im Fokus und Gegensatz zugleich: gestern und heute, Staat und Kirche, Kunst und revolutionäre Aura – so begleiten die historischen Kirchenglocken des Kreml beispielsweise den Besucher im Lenin-Mausoleum, das dem Revolutionsführer ständige Präsenz garantiert. Bei einem Besuch in Wolgograd, dem ehemaligen Stalingrad, steht eine Kranzniederlegung auf unserem Programm. Neben Besuchen vieler Sehenswürdigkeiten, historischer Schauplätze, militärischer Museen und Gedenkstätten des Zweiten Weltkrieges sind auch Gespräche geplant, die uns ein aktuelles Bild Russlands ermöglichen.

1. Tag (Fr., 16.04.2021): Frankfurt – Moskau

Flug mit einer Linienmaschine der Aeroflot von Frankfurt nach Moskau. Empfang am Flughafen durch unsere örtliche deutschsprachige Reiseleitung. Bustransfer zum „Hotel Katerina City“ und Check-in sowie Abendessen im Restaurant des Hotels. (A)

Zwei Übernachtungen in Moskau.

2. Tag (Sa., 17.04.2021): Große Stadtrundfahrt/Monino

Stadtrundfahrt mit Außenbesichtigungen und Fotostopps: Heute lernen wir während einer Stadtrundfahrt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Moskaus kennen: Wir sehen u. a. den Kreml mit dem Roten Platz, das Bolschoitheater, die Sperlingsberge, die Erlöserkathedrale, die Lomonossow Universität u. v. m. Sowie folgende Innenbesichtigungen: Besuch und Führung in einer Kreml-Kathedrale sowie Rundgang auf dem Kremlgelände – dem historischen Zentrum der russischen Hauptstadt. Der Kreml liegt am hohen Moskwa-Ufer und ist der älteste Stadtteil Moskaus. Zum ersten Mal wird der Kreml 1147 in den russischen Chroniken erwähnt. Seit dem 13. Jahrhundert ist der Kreml das politische und religiöse Zentrum Russlands. Die vor über 865 Jahren vom Fürsten Juri Dolgoruki erbaute Holzfestung entwickelte sich zum wichtigsten Machtzentrum Russlands. „Über der Stadt ist der Kreml, über dem Kreml ist nur Gott“, besagt ein russisches Sprichwort. Heute zählt der Kreml zu den größten Museen der Welt und seit 1990 zum Weltkulturerbe.

Führung auf dem Roten Platz: Russisch heißt der Platz „Krasnaja Ploschtschad“, was früher „Schöner Platz“ bedeutete. Laut Chroniken befahl Großfürst Iwan III. im 15. Jahrhundert, Holzbauten, die durch ständige Brände den Kreml gefährdeten, abzureißen und den freien Raum für einen Marktplatz zu benutzen. Den Platz nannte man damals „Torg“, auf Deutsch „Handel“. Erst im 17. Jahrhundert wird zum ersten Mal der Name „Roter Platz“ erwähnt. Heute ist der Rote Platz 500 Meter lang und 150 Meter breit. Im Südosten des Platzes liegt die im 16. Jahrhundert errichtete Basiliuskathedrale. Direkt daneben baute man im 19. Jahrhundert das Denkmal für die Volkshelden Minin und Poscharski, die 1612 Moskau von polnischen Invasoren befreiten.

Besuch des Lenin-Mausoleums: Als der wichtigste Vorsitzende der Kommunistischen Partei Russlands und Gründer der Sowjetunion Wladimir Lenin am 21. Januar 1924 starb, entschied die sowjetische Regierung, seinen Körper einzubalsamieren und in einem Mausoleum auf dem Roten Platz in Moskau zu bestatten. Mit dem Bau beauftragte man den sowjetischen Architekten Alexei Schtschussew. Das erste provisorische Mausoleum aus Holz war bereits zu Lenins Beisetzung am 27. Januar 1924 fertig. Ein paar Monate später wurde es durch einen anderen Holzbau ersetzt. Die monumentale Grabstätte aus Stein wurde 1930 eröffnet. Von 1953 bis 1961 war hier auch der Körper von Josef Stalin aufgebahrt. Freizeit und individuelle Mittagspause im/am Kaufhaus „GUM“. Ausflug nach Monino.

Besichtigung des Zentralmuseums der Luftwaffe. Das Museum befindet sich innerhalb einer Kasernenanlage etwa 40 Kilometer von Moskau entfernt auf dem ehemaligen Flughafen Monino, der von 1932 bis 1956 in Betrieb war. An dieser Stelle wurde 1958 das Museum gegründet und am 23.  Februar 1960 eröffnet. Es war zunächst zivilen Besuchern nicht zugänglich, da es auch geheime Ausstellungsstücke zeigte, die vom Entwicklungsinstitut der Luft- und Raumfahrttechnik zur Verfügung gestellt wurden. 2001 jedoch wurden die Tore auch für das breite Publikum geöffnet. Die Flugzeughersteller des Landes unterstützen das Museum seitdem mit geringen Mitteln. Das Museum befindet sich in unmittelbarer Nähe der Militärakademie der Luftstreitkräfte „J. A. Gagarin“. Das Museum zeigt die Entwicklung der sowjetischen Luftfahrt von Anbeginn an bis heute mit zahlreichen Exponaten. Besonders sehenswert ist das Außengelände mit zahlreichen Einzelstücken, seltenen Prototypen und fast allen in der sowjetischen Luftwaffe eingesetzten Typen. Insgesamt sind etwa 173 Flugzeuge und Hubschrauber sowie 127 Motoren und Turbinen ausgestellt. Hiervon wurden 44 Exponate von der Russischen Akademie der Wissenschaften zu nationalen Monumenten von Wissenschaft und Technologie erklärt. Rückkehr nach Moskau und Abendessen im Hotelrestaurant. (F, A)

3. Tag (So., 18.04.2021): Ljublino/Flug nach Wolgograd

Abfahrt (mit Gepäck) nach Ljublino im Südosten Moskaus. Besuch des Kriegsgefangenen-Friedhofs sowie Kranzniederlegung. Hier sind 596 Soldaten aus elf Ländern beigesetzt, darunter 486 Deutsche, die zwischen 1945 und 1949 in Kriegsgefangenschaft starben. In den Jahren 1994 und 1995 hatte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge die Grabstätte neu gestaltet. Auf dem Friedhof befinden sich 304 Granitkreuze mit den Namen der Toten. Bustransfer direkt zum Flughafen in Moskau und Flug nach Wolgograd. Ankunft in Wolgograd und Treffen mit der örtlichen Reiseleitung sowie Bustransfer zum Hotel. Nach dem Check-in wird das Abendessen in einem örtlichen Restaurant eingenommen. (F, A)

Vier Übernachtungen in Wolgograd.

4. Tag (Mo., 19.04.2021): Wolgograd

Stadtrundfahrt durch Wolgograd

Wolgograd liegt 1.075 Kilometer südöstlich von Moskau am rechten Ufer der Wolga, rund 400 Kilometer nördlich der Mündung des Flusses ins Kaspische Meer. Die Stadt erstreckt sich in einer Breite von bis zu zehn Kilometern über 60 Kilometer am Ufer der Wolga entlang. Die wechselvolle Geschichte der Stadt spiegelt sich in besonderer Weise in ihren verschiedenen Namen wider. Bis 1925 hieß sie Zarizyn und danach bis 1961 Stalingrad. Hier fand von August 1942 bis Februar 1943 eine der größten und verlustreichsten Schlachten des Zweiten Weltkrieges statt, die zum Wendepunkt des Krieges wurde. Heute ist Wolgograd eine aufstrebende Metropole und ein bedeutendes industrielles Zentrum Süd-Russlands. Wichtige Industriezweige sind die Metallurgie, der Maschinen- und Fahrzeugbau und die Chemie- und Erdölindustrie. Des Weiteren befindet sich nördlich der Stadt ein großes Wasserkraftwerk. Die neue Brücke über die Wolga gehört mit einer Länge von 7,1 Kilometern und einer Breite von 32 Metern (sechs Spuren) zu den längsten Brücken Europas. Besuch des Mamajew-Hügels, der als „Anhöhe 102“ in die Geschichte einging. Gigantisch ist das Ehrenmal der Helden der Stalingrader Schlacht auf dem Mamajew-Hügel. Weltbekannt ist die gewaltige Statue der „Mutter Heimat“, die mit 52 Metern Höhe die größte freistehende Statue der Welt ist.

Kranzniederlegung am Denkmal der Ruhmeshalle: Die Ruhmeshalle zeichnet sich dadurch aus, dass hier eine überdimensionierte Hand eine Fackel mit dem „Ewigen Feuer“ in die Höhe reckt. Zudem stehen hier russische Soldaten als Ehrenwache. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Abendessen in einem örtlichen Restaurant. (F, A)

5. Tag (Di., 20.04.2021): Wolgograd

Besuch des Panorama-Museums Stalingrader Schlacht und Pawlow-Haus

Das Panoramamuseum stellt viele Exponate aus der Schlacht von Stalingrad aus. So findet sich hier auf ca. 4.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche neben Militärtechnik und Waffen ein riesiges Panoramagemälde mit einer Größe von 120 mal 16 Meter, welches das damalige Schlachtfeld mit einem fiktiven Blick vom Mamajew-Hügel darstellt. Teile des Museums sind im Außenbereich, wo der Besucher Kriegsgerät wie Panzer, Geschütze oder die berühmt-berüchtigte „Stalinorgel“ besichtigen kann. Ebenfalls zum Museum zählt die Ruine der Stadtmühle (GrudininMühle) von Stalingrad, die als Mahnmal als einziges der seinerzeit zerstörten Gebäude stehen gelassen wurde. Das Pawlow-Haus ist ein während der Schlacht um Stalingrad hart umkämpftes Wohnhaus, es wurde nach dem Feldwebel Jakow Fedotowitsch Pawlow benannt, der den Zug Soldaten befehligte, welcher das Gebäude zuerst eroberte und zwei Monate lang gegen die Angreifer der deutschen 6. Armee verteidigte. Der Name Pawlow-Haus entstand während der Kämpfe, als ein aus dem Haus zurückkehrender Sanitäter auf die Frage, woher er käme, mit „vom Pawlow-Haus“ antwortete. Der Name setzte sich schnell innerhalb der 13. Gardeschützendivision durch und wurde auch nach dem Krieg beibehalten. Das Pawlow-Haus ist heute ein Denkmal.

Besuch der Südstadt: In dem südlichen Stadtteil Krasnoarmeisk befindet sich die frühere deutsche Siedlung Alt Sarepta, die 1765 von der „Herrnhuter Brüdergemeinde“ aus der Oberlausitz gegründet wurde. Diese historische deutsche Siedlung ist ein sehr erfreuliches Zeichen für das friedliche Zusammenleben unterschiedlicher Völker. Insgesamt sind noch 20 historische Bauwerke erhalten, die seit 1989 unter Denkmalschutz stehen. Führung am Wolga-Don-Kanal. Dieser Kanal wurde auch durch die Arbeit deutscher Kriegsgefangener errichtet. Der schiffbare Wolga-Don-Kanal verbindet mit einer Länge von rund 101 Kilometern und 13 Schleusenanlagen die Wolga mit dem Don und ermöglicht damit eine Verbindung vom Kaspischen Meer ins Schwarze Meer und über den Bosporus, das Marmarameer und die Dardanellen weiter ins Mittelmeer. Allerdings können unter anderem wegen der Wassertiefe des Kanals von zirka 3,60 Metern nur Schiffe bis zu einer Größe von 5.000 Tonnen den Kanal passieren. Mit dem Bau des Kanals wurde bereits vor dem Zweiten Weltkrieg begonnen – jedoch während der deutschen Besatzung vorübergehend unterbrochen. Der Kanal wurde fast ausschließlich von politischen Gefangenen des stalinistischen Gulags errichtet – etwa 15.000 fanden dabei den Tod. Die feierliche Einweihung fand am 27. Juli 1952 noch zu Lebzeiten Stalins (1878–1953) statt. Abendessen in einem örtlichen Restaurant. (F, A)   

6. Tag (Mi., 21.04.2021): Wolgograd – Rossoschka

Fahrt auf der Wolga mit dem Schiff „Moskwa“. Abfahrt (mit Gepäck) nach Rossoschka und Besichtigung der Deutschen Kriegsgräberstätte (zirka 37 Kilometer außerhalb Wolgograds gelegen). Durch eine Straße vom deutschen Friedhof getrennt, entstand hier mit Unterstützung durch den Volksbund 1997/98 ein russischer Friedhof. Der Friedhof gliedert sich in zwei Gräberfelder. Links des Zugangsweges liegt der alte, inzwischen neu gestaltete Friedhof, der schon während des Krieges von der Wehrmacht in der Nähe des damaligen Flugplatzes Gumrak für 600 Gefallene angelegt worden war. Dieses trapezförmige Areal ist von einer Natursteinmauer umgeben. Rechts davon liegt der neue Teil. Der Friedhof umfasst eine Geländefläche von knapp sechs Hektar. Ein gepflasterter Weg führt den Besucher an dem alten Friedhof entlang zum zentralen Gedenkplatz mit einem Hochkreuz aus Metall. Er bildet die Verbindung zum neuen Sammelfriedhof, der an einer Flussschleife – der Rossoschka – liegt. Der kreisförmige Friedhof mit einem Durchmesser von 150 Metern gleicht einer überdimensionalen, waagerecht auf die Steppe gelegten flachen Scheibe. Bis Ende 2018 konnten über 61.700 Tote eingebettet werden. Weitere Zubettungen folgen. Eine Ringmauer aus Granitblöcken, die wegen des Geländegefälles zum Flüsschen hin im rückwärtigen Teil eine Höhe von bis zu 3,5 Metern erreicht, grenzt mit einem umlaufenden gepflasterten Weg das Gelände gegen die Steppe ab. Auf Granittafeln, die an der Mauer wie ein Schriftband angebracht sind, wurden die Namen der geborgenen deutschen Gefallenen aus dem Kessel sowie dem Gebiet um das ehemalige Stalingrad für die Nachwelt festgehalten. Der Volksbund hat auf großen Granitblöcken die Namen von fast 120.000 Vermissten und Toten verewigt. Die Einweihung der Würfel fand am 9. September 2006 statt.

Das Mittagessen nehmen wir in einem örtlichen Restaurant in Rossoschka ein. Anschließend Rücktransfer zum Hotel und Freizeit am Nachmittag.

Das Abendessen wird in einem örtlichen Restaurant in Wolgograd eingenommen. (F, M, A)

7. Tag (Do., 22.04.2021): Wolgograd – Flug nach Moskau

Tour durch die Verteidigungslinien der 64. Armee in Stalingrad:

Die Besichtigung der Verteidigungslinien der 64. Armee beinhaltet den Besuch der Stadt Beketowka, in der sich die Hauptquartiere der 64. Armee befanden und in der Generalfeldmarschall Friedrich Paulus am 31. Januar 1943 vom Kommandanten Michail Schumilow verhört wurde, der Paulus im Keller des Kaufhauses Univermag gefangen genommen hatte. Fahrt durch die Verteidigungslinien der 64. Sowjetischen Armee. Besuch des Bahnhofs Beketowka, der zum ersten Mal im November 1941 durch die Luftwaffe bombardiert wurde. Besichtigung des Kriegsgefangenenlagers Nr. 108 für kriegsgefangene deutsche Soldaten. Gang über den deutschen Kriegsgefangenenfriedhof in Beketowka. Sie besuchen auch den Ort der Hilfskontrollstelle der 64. Armee von Stalingrad. Hier eröffnet sich ein großartiger Blick auf die Stadt Stalingrad und die südlichen Vororte. Besuch des Museums „Pamjat“ am Ort der Gefangennahme von General Paulus. Anschließend Transfer zum Flughafen und Flug nach Moskau. Nach Empfang durch die örtliche Reiseleitung erfolgt der Transfer zum Hotel. Abendessen im Hotel. (F, A)

Drei Übernachtungen in Moskau.

8. Tag (23.04.2021): Moskau – Kubinka

Nach dem Frühstück begeben wir uns heute in das bei Moskau gelegene Kubinka (zirka 72 Kilometer). Hier besuchen wir das renommierte „Panzermuseum Kubinka“, dessen Ausstellung an Panzern und gepanzerten Fahrzeugen als eine der weltweit größten gilt. Das 1978 eröffnete Museum stellt eine Vielzahl an Fahrzeugen des Zweiten Weltkrieges und des Kalten Krieges aus insgesamt zwölf Ländern zur Schau. Unter anderem sehen wir hier Prototypen der russischen Rüstungsindustrie, Artilleriegeschütze und amerikanische Panzer. Das Museum beherbergt die größte Sammlung von Panzern und gepanzerten Fahrzeugen der UdSSR, Deutschlands und Japans. Am Nachmittag erfolgt der Rücktransfer nach Moskau und Abendessen im Hotel. (F, A)

9. Tag (Sa., 24.04.2021): Moskau – Poklonnaja Gora – Borodino

Besuch des Museums des Zweiten Weltkriegs auf dem Poklonnaja-Hügel = Museum des Großen Vaterländischen Krieges:

Es ist viel über den Zweiten Weltkrieg erzählt worden. Es gibt Dutzende von Filmen und Hunderte von Büchern über den Krieg. Aber hier, im Siegespark auf dem Poklonnaja-Hügel, im Museum des Großen Vaterländischen Krieges, fühlt man die Atmosphäre der Trauer und des Stolzes der russischen Menschen, die diesen Krieg erlebt haben. Der Park wurde zum 50-jährigen Jubiläum des Sieges im Jahr 1995 eröffnet, eine riesige Anlage, auf der sich auch Ausstellungen der Kriegstechnik, eine orthodoxe Kirche, eine Moschee, eine Synagoge und mehrere Denkmäler befinden. Es gibt die Halle des Triumphes, eine große Zahl an Exponaten aus dem Zweiten Weltkrieg sowie Panoramen der berühmtesten Schlachten des Vaterländischen Krieges, Waffen, Ausrüstung, Auszeichnungen beider Armeen, Dokumente und viele andere Gegenstände. Die Außenausstellung besteht aus mehreren Teilen. Es gibt eine Seekrieg-Exposition; hier sehen wir kleine Schiff, U-Boot-Rümpfe und andere Gegenstände. Ein anderer Teil der Ausstellung besteht aus Kriegsfahrzeugen, darunter Panzer, Kanonen, Flugzeuge und vieles mehr.

Am Nachmittag Besuch des Museums (Panorama) der Schlacht von Borodino: In Borodino, einem Dorf westlich von Moskau – fand im September 1812 die Schlacht zwischen Napoleons Großer Armee und den verteidigenden russischen Armeen unter dem Kommando Kutusows statt. Mit schweren Verlusten auf beiden Seiten (45.000 Russen und 35.000 Franzosen) war der Ausgang der Schlacht unklar, woraufhin die Russen zum Rückzug gezwungen und die Franzosen in der Lage waren, Moskau zu besetzen. Der Versuch der Franzosen, die russische Armee zu verfolgen und zu vernichten, blieb jedoch erfolglos und ermöglichte es schließlich den Russen, Napoleon nach wenigen Monaten zu besiegen. Ein Jahrhundert später feierten die russischen Machthaber das Jubiläum der Schlacht und beauftragten den Maler Roubaud mit dem Projekt, eine riesige Panoramadarstellung des Kampfes zu zeichnen. Das Bild wurde 1912 im Zentrum von Moskau eingeweiht und maß 115 mal 15 Meter. Anschließend erwartet uns eine abendliche Bootsfahrt durch die Stadt. Eine der wohl entspanntesten Möglichkeiten, innerhalb kürzester Zeit einen guten Überblick über die Sehenswürdigkeiten in Moskau zu bekommen. Am „Hotel Ukraine“ besteigen wir ein Boot der „Radisson“-Flotte und unternehmen eine 2,5-stündige Bootsfahrt auf der Moskwa mit Abendessen an Bord! Bustransfer zum Hotel. (F, A)

10. Tag (So., 25.04.2021): Moskau – Rückflug nach Frankfurt

Am Vormittag Besuch des Bunkers 42 (Museum des Kalten Krieges): Noch vor wenigen Jahren war es ein Geheimobjekt: In Zentrum von Moskau, unter den friedlichen alten Kirchen und Adelshäusern, befand sich ein geheimes Bunkersystem mit über 7.000 Quadratmetern Fläche in 60 Metern Tiefe. Bevor man den Eingang der Anlage sieht, würde man das nie glauben. In dem während der 1950er-Jahre erbauten Bunker befand sich eine der Kommandozentralen der Roten Armee für den Fall eines Atomkrieges. Während der Führung sehen wir einen Film über den Kalten Krieg und erfahren, wie nah die Welt an einer Atomkatastrophe stand. Wir besuchen die Gerätetechnik-Räume, die Personal-Räume, erfahren vieles über das Leben der Besatzung und über die Regeln des „Bunkerlebens“. Nun stellt sich die Frage, wieso die russische Armee erlaubt hat, diesen Bunker zu öffnen? Vermutlich braucht sie ihn heute nicht mehr. Aber man kann sicher sein, dass es in Moskau noch viele solcher Orte gibt …

Transfer direkt zum Flughafen. Verabschiedung durch die örtliche Reiseleitung und Flug nach Frankfurt mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck! (F)

Vorbehalt

Änderungen im Programmverlauf (beispielsweise wetterbedingt) behalten wir uns vor.

Unterkünfte

Zeitreise in die Geschichte der ehemaligen Sowjetunion

Moskau und Wolgograd | 10 Tage Gruppenreise

Aus Lesen wird Erleben: Begeben Sie sich zusammen mit weiteren Interessierten auf eine Zeitreise in die Geschichte der ehemaligen Sowjetunion. In der Weltpolitik und Weltwirtschaft spielt Russland eine wichtige Rolle. Damals wie heute ist Moskau politisches Machtzentrum und Herz Russlands, und doch eine Stadt der Gegensätze. Gestern militärische Großmacht, heute riesiger Binnenmarkt. Eine Moskau-Reise mit vielen unterschiedlichen Facetten dieser Metropole erwartet uns. Moskau im Fokus und Gegensatz zugleich: gestern und heute, Staat und Kirche, Kunst und revolutionäre Aura – so begleiten die historischen Kirchenglocken des Kreml beispielsweise den Besucher im Lenin-Mausoleum, das dem Revolutionsführer ständige Präsenz garantiert. Bei einem Besuch in Wolgograd, dem ehemaligen Stalingrad, steht eine Kranzniederlegung auf unserem Programm. Neben Besuchen vieler Sehenswürdigkeiten, historischer Schauplätze, militärischer Museen und Gedenkstätten des Zweiten Weltkrieges sind auch Gespräche geplant, die uns ein aktuelles Bild Russlands ermöglichen.

IC-Leistungen

Zeitreise in die Geschichte der ehemaligen Sowjetunion

Moskau und Wolgograd | 10 Tage Gruppenreise

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IC-Inklusivleistungen
  • Linienfluge Frankfurt am Main–Moskau, Moskau–Wolgograd, Wolgograd–Moskau, Moskau–Frankfurt am Main mit Aeroflot in der Economy-Class
  • 23 Kilogramm Freigepäck + zehn Kilogramm Handgepäck
  • Flughafensteuer und Flugsicherheitsgebühren sowie aktuelle Kerosinzuschläge und Luftverkehrssteuer
  • 5 Übernachtungen in Moskau in einem 4-Sterne-Hotel im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC
  • 4 Übernachtungen in Wolgograd in einem 5-Sterne-Hotel im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC
  • 9x Frühstücksbuffet im Hotel
  • 8x Abendessen in den Hotels oder örtlichen Restaurants
  • 1x Abendessen an Bord des „Radisson“-Schiffs auf der Moskwa
  • Bustransfers und Ausfluge gemäß Programm mit örtlicher deutschsprachiger Reiseleitung
  • INTERCONTACT-Kofferanhänger und –Kofferband
  • 24-Stunden-Notrufnummer
  • Tag 1:
    • Bustransfer Flughafen–Hotel
  • Tag 2:
    • Stadtrundfahrt in Moskau (3 Stunden)
    • Besuch und Führung im Kreml und in einer Kreml-Kathedrale
    • Führung auf dem Roten Platz
    • Besuch des Lenin-Mausoleums
    • Besuch des Kaufhauses GUM mit Freizeit
    • Ausflug nach Monino und Besuch des Zentralmuseums der Luftstreitkräfte der russischen Föderation
  • Tag 3:
    • Ausflug nach Ljublino
    • Führung auf dem Kriegsgefangenenfriedhof
    • Kranzniederlegung
    • Transfer zum Flughafen Moskau
    • Bustransfer Flughafen Wolgograd–Hotel
  • Tag 4:
    • Stadtrundfahrt durch Wolgograd
    • Besuch des Mamajew-Hügels, der als „Anhöhe 102“ in die Geschichte einging
    • Besuch des Ehrenmals der Helden der Stalingrader Schlacht
    • Kranzniederlegung am Denkmal der Ruhmeshalle (Fackel mit dem „Ewigen Feuer“)
  • Tag 5:
    • Besuch des Panorama-Museums der Schlacht von Stalingrad
    • Führung im Pawlow-Haus
    • Besuch der Südstadt und Führung im Freilichtmuseum Alt Sarepta
    • Führung am Wolga-Don-Kanal, der auch von deutschen Kriegsgefangenen gebaut wurde
  • Tag 6:
    • Fahrt mit der „Moskwa“ auf der Wolga
    • Fahrt nach Rossoschka
    • Besuch der Deutschen Kriegsgräberstätte
  • Tag 7:
    • Tour durch die Verteidigungslinien der 64. Armee in Stalingrad:
    • Stadt Beketowka
    • Kaufhaus Univermag (im Keller befindet sich der Befehlsstand der 6. Armee)
    • Bahnhof Beketowka
    • Lager Nr. 108
    • Kriegsgefangenenfriedhof in Beketowka
    • Besuch im Museum „Pamjat“
    • Transfer zum Flughafen Moskau
    • Bustransfer Flughafen Moskau–Hotel
  • Tag 8:
    • Fahrt nach Kubinka
    • Besuch im Panzermuseum „Patriot“
  • Tag 9:
    • Besuch des Museum des Zweiten Weltkriegs auf dem Poklonnaja-Berg
    • Besuch des Museums (Panorama) der Schlacht von Borodino
    • Transfer zur Schiffanlegestelle am „Hotel Ukraine“
    • Bootsfahrt auf der Moskwa auf einem Schiff der „Radisson“- Flotte
  • Tag 10:
    • Besuch des „Bunkers 42“, Museum des Kalten Krieges
    • Bustransfer zu Flughafen Moskau

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Trinkgelder
  • Persönliche Ausgaben
  • Weitere Mahlzeiten oder Getränke zu den Mahlzeiten
  • Rail&Fly-Bahnfahrkarte bis/ab Frankfurt Flughafen € 79,– pro Person
  • Einreisevisum für die Russische Föderation
  • IC-Visum-Rundum-Service € 95,– pro Person (für deutsche Staatsangehörige)

Reisehinweise

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Mitreisegelegenheit

Schließen Sie sich als Einzelperson, Paar oder Kleingruppe dieser bestehenden Gruppenreise eines INTERCONTACT-Reisekunden an.

Einreisebestimmungen

Für die Einreise in die russische Föderation besteht Visumpflicht. Das Visum muss vor der Einreise bei der Botschaft beantragt und eingeholt werden. Jeder Teilnehmer benötigt bis spätestens acht Wochen vor Reiseantritt (empfohlener Zeitraum):
● Den mindestens bis November 2021 gültigen OriginalReisepass mit mindestens zwei freien gegenüberliegenden Seiten
● Einen ausgefüllten Online-Visumantrag, ausgedruckt und unterzeichnet**
● Ein neues biometrisches Passbild
● Aktueller Nachweis der Krankenversicherung über den Abschluss einer Auslandsreise-Krankenversicherung mit Rücktransport (nach Musterbrief)
● Aktueller Nachweis über Einkommen/Rentenbescheid/Lohnabrechnung (sogenannte Ausreisewilligkeitsbescheinigung) – aktuell oder maximal aus den letzten beiden Monaten, bei Hausfrauen die Nachweise des Ehemannes**
** = entfällt bei IC-Visum-Rundum-Service

Für andere Staatsbürgerschaften informieren wir Sie in unserem Datenbankinformationssystem unter www.visumcentrale.de.

Anreisemöglichkeiten zum Flughafen
  • Bahnanreise
    Für Ihre Anreise zum deutschen Abflughafen bieten wir Ihnen ein kostengünstiges Rail&Fly-Ticket zum INTERCONTACT-Spezialpreis von € 79,- p.P.

    Das Rail&Fly-Ticket ist gültig für Hin- und Rückfahrt in der 2. Klasse ab allen DB-Bahnhöfen (ohne Sitzplatzreservierung).
  • Flug-Zubringer
    Gerne vermitteln wir Ihnen individuelle Zubringer-Flüge ab allen größeren Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz bereits ab € 95,- p.P.
Reiseversicherung

Wir bieten Ihnen eine einfache und komfortable Reiseversicherung – von der einfachen Reiserücktrittsversicherung bis zum Vollschutzpaket – an. Weitere Informationen finden Sie auch unter:
www.ic-gruppenreisen.de/reisehinweise.html

Lassen Sie sich zusätzlich gerne von unserer Versicherungsexpertin Frau Kohlhaas beraten.
Tel.: 02642 2009-0
E-Mail: gkohlhaas@ic-gruppenreisen.de

Reisehinweise

Diese Reise ist im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet. Im Zweifel kontaktieren Sie uns wegen Ihrer individuellen Bedürfnisse vor der Buchung.

Rücktrittskosten

Es gilt Ziffer 5 unserer Reisevertragsbedingungen, soweit nicht nachfolgend etwas Abweichendes bestimmt ist.
110. bis 60. Tag vor Reiseantritt 45 %
59. bis 30. Tag vor Reiseantritt 75 %
29. bis 22. Tag vor Reiseantritt 80 %
21. bis 15. Tag vor Reiseantritt 90 %
Ab dem 14. Tag vor Reiseantritt und
bei Nichtantritt der Reise 95 %


Wir empfehlen jedem Reiseteilnehmer den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung. Erst versichern – dann
sorglos reisen!

IC-Spartipps

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